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Smartphones: Samsung senkt Absatzziel erneut

In der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Welt kann Samsung offenbar auch nicht an den bereits reduzierten Zielen festhalten.
/ Tobias Költzsch
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Samsung hat gerade seine neue Generation an Falt-Smartphones vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Samsung hat gerade seine neue Generation an Falt-Smartphones vorgestellt. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Samsung will im Jahr 2022 statt ursprünglich geplanten 300 Millionen Smartphones nur noch 260 Millionen Stück verkaufen. Das berichtet das für gewöhnlich gut informierte südkoreanische Branchenblatt The Elec(öffnet im neuen Fenster) .

Die Anfang 2022 verlautbarten Ziele sahen eigentlich vor, 334 Millionen Smartphones zu produzieren und 300 Millionen davon zu verkaufen. Das Verkaufsziel kann angesichts der weltweiten Wirtschaftssituation offenbar nicht mehr gehalten werden.

Bereits im Juni 2022 reduzierte Samsung die angestrebten Verkaufszahlen The Elec zufolge auf 270 Millionen Einheiten. Damals wurde bekannt, dass Samsung auf einer ungewöhnlich hohen Anzahl an Smartphones in seinem Inventar sitzt.

Globale wirtschaftliche Situation macht Samsung zu schaffen

Aus internen Quellen hat The Elec erfahren, dass der weltweite Abschwung der Konjunktur, Probleme in der Lieferkette und das aktuell gesunkene Interesse an Smartphones zu einer Anpassung der Zahlen geführt habe.

Nach einem aufgrund der Pandemie schwachen Jahr 2020 mit nur 250 Millionen abgesetzten Smartphones verbesserte Samsung sein Geschäft 2021 mit 270 Millionen Einheiten. Ursprünglich dürfte der südkoreanische Hersteller für 2022 auf eine weitere Erholung gehofft haben. Die nun anvisierte Verkaufszahl läge allerdings noch unter den Absätzen im Jahr 2021.

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Apple weist bislang als einziger der großen Smartphonehersteller keinen negativen Trend auf. Im ersten Quartal 2022 verbesserte das Unternehmen seine iPhone-Verkäufe um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Samsung verlor hingegen vier Prozent.

Noch schlechter ging es der Konkurrenz aus China: Xiaomis Verkäufe schrumpften um 20 Prozent, Oppos um 27 Prozent und Vivos um sogar 30 Prozent.


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