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Smartphones: Samsung legt mit LPDDR5-Speicher vor

Auf LPDDR4X folgt LPDDDR5: Mit dem Arbeitsspeicher sollen SoCs in Smartphones schneller und effizienter werden, was der Akkulaufzeit zugutekommt. Basis von LPDDR5 sind 1X-nm-Chips mit 8 GBit Kapazität.

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LPDDR5-Speicher für Mobile
LPDDR5-Speicher für Mobile (Bild: Samsung)

Der südkoeanische Speicherhersteller hat seine Umsetzung von LPDDR5 angekündigt. Der RAM folgt auf LPDDDR4(X) und damit den Arbeitsspeicher, wie er in heutigen Smartphones und bald in Ultrabooks eingesetzt wird. Wie üblich steigen mit LPDDR5 die Taktfrequenzen, aber auch neue Ideen sorgen für Geschwindigkeit. Ein weiterer Vorteil des Arbeitsspeichers soll die geringere Leistungsaufnahme sein, was wichtig für die Effizienz und die Laufzeit eines Smartphones ist.

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Basis des LPDDR5 von Samsung sind deren eigene DRAM-Dies mit 8 GBit Kapazität, die in einem 10-nm-Class-Verfahren gefertigt werden. Das bedeutet einen Node irgendwo zwischen 10 nm und 19 nm, wobei bisheriger LPDDR4X von den Südkoreanern mit 18 nm (1X) und der neue LPDDR5 mit weniger Nanometern (1Y) hergestellt wird. Acht der 8-GBit-Dies packt Samsung in ein Package, was bis zu 8 GByte pro Chipgehäuse bedeutet. Das ist mehr als genügend Kapazität für kommende Smartphones.

Samsung spricht von LPDDR5-6400, bisher war LPDDR4X-4266 das Limit. Trotz des hohen Taktes soll sich LPDDR5-6400 mit 1,1 Volt begnügen und LPDDR5-5500 mit 1,05 Volt. Hinzu kommen Verbesserungen wie doppelt so viele Bänke pro Speicherkanal und ergo ein 32n- statt 16n-Prefetch sowie ein erweiterter Tiefschlafmodus, der 30 Prozent Energie einsparen soll, plus die Eigenschaft, keine bereits genullten Zellen erneut zu überschreiben. In einem Punkt ist LPDDR5 an GDDDR5 angelehnt, denn der Write-Clock beträgt ein Vielfaches (1:2 oder 1:4) des eigentlichen Command-Clock.

Die Serienfertigung LPDDR5 soll in den nächsten Monaten anlaufen, wir erwarten Systems-on-a-Chip von unter anderem Qualcomm, die den neuen Speicher nutzen. Der Standard ist vom Jedec-Gremium noch nicht final spezifiziert, das dürfte aber ebenfalls in absehbarer Zeit passieren. Bei Ultrabooks herrscht derzeit noch LPDDR3 vor, Intels Cannon Lake unterstützt jedoch schon LPDDR4.



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