Abo
  • Services:
Anzeige
Research-In-Motion-Chef Thorsten Heins
Research-In-Motion-Chef Thorsten Heins (Bild: Geoff Robins/AFP/Getty Images)

Smartphones: RIM will Blackberry-OS-Lizenzen verkaufen

Research-In-Motion-Chef Thorsten Heins
Research-In-Motion-Chef Thorsten Heins (Bild: Geoff Robins/AFP/Getty Images)

Der angeschlagene Smartphone-Hersteller RIM will die bevorstehende Version 10 seines Betriebssystems Blackberry OS an Dritte lizenzieren. Zumindest RIM hat eine Vorstellung davon, wer das Betriebssystem nutzen könnte.

Noch ist die nächste Version von Blackberry OS nicht fertig, schon will Research In Motion bereits Kunden haben, die das mobile Betriebssystem lizenzieren wollen. Das angeschlagene Unternehmen sucht nach neuen Absatzmärkten - die Lizenzierung von Blackberry OS 10 soll eine neue Einnahmequelle bieten.

Anzeige

Zumindest ist davon RIM-Chef Thorsten Heins überzeugt. Geht es nach ihm, ist Blackberry OS10 nicht nur für den Einsatz auf mobilen Geräten gedacht, sondern es soll sich auch als In-Vehicle-Entertainment-Plattform in Fahrzeugen nutzen lassen. Automobilhersteller sollen ein großes Interesse daran haben, bestehende QNX-basierte Blackberry-Systeme gegen das neue Betriebssystem von RIM auszutauschen.

RIM-Server eine sichere Anlage

Heins sagte in zahlreichen Interviews unter anderem mit Cnet und Bloomberg, dass auch Unternehmen im Gesundheitswesen und im Bereich intelligente Stromnetze Interesse an RIMs neuem Betriebssystem zeigen würden. RIMs weltweit verteilte Server und die sichere Kommunikation seien für diese Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der RIM-Infrastruktur und für das Unternehmen selbst ein unerlässliches Wirtschaftsgut, sagte Hein.

Noch im Juni 2012 berichtete Reuters, ein Insider habe erzählt, dass RIM prüfe, sein eigenes Betriebssystem zugunsten von Microsofts Windows Phone aufzugeben und sein E-Mail-Netzwerkgeschäft zu verkaufen. Angeblich hat daran IBM Interesse.

Ob andere Smartphone-Hersteller Blackberry OS lizenzieren werden, bleibt äußerst fraglich.

Research In Motion kommt gegenwärtig aus den negativen Schlagzeilen kaum noch heraus. Der für 2012 geplante Erscheinungstermin von Blackberry OS 10 wurde mehrfach verschoben und ist jetzt für das erste Quartal 2013 geplant. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 musste das Unternehmen hohe Verluste hinnehmen, der Umsatz ging um 43 Prozent auf 2,81 Milliarden US-Dollar zurück. Gleichzeitig verkaufte RIM nur noch 7,8 Millionen Blackberrys im Vergleich zu 13,2 Millionen verkauften Geräten im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Ende Juni 2012 kündigte RIM an, 5.000 seiner 16.500 Arbeitsplätze abzubauen und die Anzahl der Fabriken von zehn auf drei zu reduzieren. Außerdem sollen Teile der Reparaturdienstleistungen ausgelagert werden.


eye home zur Startseite
MistelMistel 16. Aug 2012

Ja, aber dann wäre das doch auch wieder nur Android. Android apps laufen jetzt ja leider...

MistelMistel 16. Aug 2012

Ja, aber dann hast doch nur Android auf dem Tablet.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  2. Continental AG, Regensburg
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 14,99€ + 5,00€ Versand (USK 18)
  2. 129,00€ (Vergleichspreis 194€)

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Prey angespielt: Das Monster aus der Kaffeetasse
Prey angespielt
Das Monster aus der Kaffeetasse
  1. Bethesda Softworks Prey bedroht die Welt im Mai 2017
  2. Ausblicke Abenteuer in Andromeda und Galaxy

Autonomes Fahren: Die Ära der Kooperitis
Autonomes Fahren
Die Ära der Kooperitis
  1. Neue Bedienungssysteme im Auto Es kribbelt in den Fingern
  2. Amazon Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  3. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

  1. Die Grenze des Sinnvollen gibts bei jeder Technik

    postb1 | 17:10

  2. Re: Geht bitte nicht wählen!

    piratentölpel | 17:09

  3. Re: Wichtig ist die Glasfaser im Haus

    lennartc | 17:04

  4. Re: Dann doch lieber 50 mbit

    Proctrap | 16:51

  5. Re: China-Handys

    Peter Brülls | 16:47


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel