Smartphones: Oppo und Xiaomi packen die Frontkamera unter das Display

Bald könnte es Smartphones geben, bei denen sich die Frontkamera unter dem Display befindet. Oppo und Xiaomi haben erste Prototypen mit einer solchen Technik vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Verschwindet die Frontkamera bald unter dem Display?
Verschwindet die Frontkamera bald unter dem Display? (Bild: Xiaomi/Screenshot: Golem.de)

Ein Smartphone ohne Frontkamera ist kaum mehr vorstellbar. Aber die Kameralinse auf der Vorderseite stört eigentlich immer, vor allem bei den modernen Geräten, die möglichst viel Displayfläche haben. So kamen die Hersteller darauf, eine Ausbuchtung in das Display zu machen oder auf ausfahrbare oder aufschiebbare Kameras zu setzen. Oppo und Xiaomi arbeiten derzeit an einer anderen Lösung: Beide Hersteller wollen die Frontkamera unter das Display packen.

Stellenmarkt
  1. SAP FI Key User w/m/d
    AVL List GmbH, Graz (Österreich)
  2. Senior DevOps Engineer (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, München, Wolfsburg
Detailsuche

Zunächst hatte Oppo einen Smartphone-Prototyp mit einer solchen Technik gezeigt, kurz darauf folgte Xiaomi mit einem eigenen Prototyp. Beide Hersteller zeigen, wie sich Fotos und Videos mit einer Frontkamera aufnehmen lassen, ohne dass irgendwo am Smartphone auf der Vorderseite eine Kameralinse sichtbar wäre. Wenn die Kamera aktiv ist, wird das Displayareal mit der Kamera darunter nicht zur Anzeige benutzt, der Bereich wird schwarz.

Die dafür genutzte Technik ähnelt dem Verfahren von in Bildschirmen eingebauten Fingerabdrucksensoren. Auch hier befindet sich eine Kamera unterhalb des Displays. Für eine Kamera unterhalb eines Displays kann das Display dann an der Stelle wohl nicht mehr zum Anzeigen von Informationen genutzt werden, um eine möglichst gute Bildqualität zu erreichen.

Engadget zitiert den Oppo-Chef mit den Worten: "Noch liefern Unter-Display-Kameras nicht die gleiche Bildqualität wie herkömmliche Kameras. Aber keine neue Technik ist sofort perfekt." Die Oppo-Aussage lässt offen, ob die Unter-Display-Kameras in Smartphones eingebaut werden und der Käufer dann Qualitätseinbußen haben wird oder ob Oppo abwarten wird, bis eine zufriedenstellende Qualität geboten werden kann.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    , Default Title
Weitere IT-Trainings

Weder Oppo noch Xiaomi haben bisher bekanntgegeben, wann erste Smartphones mit einer Unter-Display-Kamera auf den Markt kommen werden. Offen ist, ob auch andere Smartphone-Hersteller bereits an einer solchen oder einer vergleichbaren Technik arbeiten.

Nachtrag vom 5. Juni 2019

Xiaomi hat über Twitter weitere Informationen zu der Technik bekanntgegeben. Demnach verwendet Xiaomi den Displaybereich für die Kamera zugleich als Linse. Die Fotos einer solchen Kamera sollen nicht schlechter sein als mit einer herkömmlichen Frontkamera.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Ubisoft: Breakpoint bekommt Ausrüstung aus der Blockchain
    Ubisoft
    Breakpoint bekommt Ausrüstung aus der Blockchain

    Sogar eine Nummer ist digital eingraviert: Ubisoft startet in Ghost Recon Breakpoint ein Experiment mit einzigartigen Helmen und Waffen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /