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Smartphones: Nutzer in Deutschland installieren mehr Apps

Junge Menschen verwenden im Schnitt die meisten Apps auf dem Smartphone , bei älteren Menschen werden es weniger.
/ Tobias Költzsch
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Nutzer verwenden mehr Apps auf ihren Smartphones. (Bild: Pexels)
Nutzer verwenden mehr Apps auf ihren Smartphones. Bild: Pexels / Pexels-Lizenz

Im Durchschnitt haben Smartphone-Nutzer in Deutschland 31 Apps installiert – zusätzlich zu den bereits auf ihren Geräten vorinstallierten Anwendungen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Medienverbandes Bitkom(öffnet im neuen Fenster) ergeben, in der 1.004 Personen ab 16 Jahren zu ihren Apps auf dem Smartphone befragt wurden.

Dabei zeigt sich, dass – wenig überraschend – die Anzahl der zusätzlich installierten Apps im Alter sinkt. Menschen zwischen 16 und 29 Jahren haben durchschnittlich 42 Apps installiert, über 65-Jährige hingegen nur noch durchschnittlich 19 Anwendungen.

Der allgemeine Durchschnittswert von 31 zusätzlich installierten Apps auf dem Smartphone ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bei der Befragung 2022 kam heraus, dass Nutzer durchschnittlich 25 Apps installiert hatten. Das entspricht einem Anstieg um 24 Prozent.

Umsätze mit Apps sollen stabil bleiben

Für die mit Apps gemachten Umsätze gibt es für das Jahr 2023 vorerst nur Schätzungen. Mit 3,3 Milliarden Euro wird ein Wert erwartet, der knapp unter dem Rekordumsatz aus dem Jahr 2022 liegt. Damals wurden 3,4 Milliarden Euro umgesetzt, was einem Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 entsprach. Vor allem durch die Coronapandemie und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen hatte sich die Smartphone-Nutzung generell erhöht und damit auch die App-Nutzung.

8 Prozent der Smartphone-Nutzer in Deutschland haben der Umfrage zufolge weniger als zehn Apps auf ihrem Smartphone installiert. 17 Prozent haben eine Anzahl von zehn bis 20 Anwendungen angegeben, bei 20 Prozent waren es 20 bis 30 App. 30 bis 50 Apps haben 22 Prozent der Befragten auf ihren Geräten. Über 50 Anwendungen finden sich bei ebenfalls 22 Prozent der Nutzer – dieser Wert ist dem Bitkom zufolge gegenüber stark gestiegen (2022: 16 Prozent).


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