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Smartphones: Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

Fachleute haben Samsungs Stellung im Bereich der Smartphones kritisiert. Für die Konkurrenz ergebe sich eine Vorherrschaft von Samsung. Damit hat unter anderem HTC zu kämpfen.
/ Ingo Pakalski
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Samsung führt den Smartphone-Markt seit langem mit großem Vorsprung an. (Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images)
Samsung führt den Smartphone-Markt seit langem mit großem Vorsprung an. Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images

Samsung habe eine "rabiate Vorherrschaft" im Smartphone-Segment, schlussfolgert The Verge(öffnet im neuen Fenster) nach Gesprächen mit Experten in diesem Marktsegment. Denn Samsung setze in seinen Smartphones zumeist selbst produzierte Displays und Prozessoren ein. Dies kombiniert mit einem enorm großen Marketingbudget mache es der Android-Konkurrenz außerordentlich schwer, gegen Samsung zu bestehen, meinen die Fachleute.

So verkaufe sich etwa das HTC One nicht überragend gut, obwohl viele Tests das Android-Smartphone auch wegen des guten Aussehens gelobt hatten, während Samsungs Galaxy S4 für den Einsatz billiger Plastikteile und des langweiligen Designs kritisiert wurde. Dem Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) hatte HTC mitgeteilt, dass vom One seit dem Marktstart Ende März 2013 etwa 5 Millionen Stück verkauft wurden.

Anders sieht es beim Galaxy S4 aus, das in dieser Woche die Verkaufsmarke von 10 Millionen Stück erreichen soll - innerhalb von vier Wochen. Im ersten Quartal 2013 lag Samsungs Smartphone-Marktanteil bei 32,7 Prozent, während sich die übrigen Hersteller von Android-Geräten mit Marktanteilen von unter 5 Prozent abfinden müssen.

HTC First ist ein "Desaster"

Wenig Glück hatte HTC bei der Markteinführung des First. Das Smartphone ist bislang das einzige, das vorinstalliert mit Facebook Home ausgeliefert wird. Derzeit gibt es das Gerät nur in den USA und ein drastischer Preisrutsch nach kurzer Zeit lässt vermuten, dass das Interesse daran gering ist. The Verge zitiert eine Quelle damit, dass das First ein "Desaster" sei.

Facebook hat Start von Home vorgezogen und damit HTC brüskiert

Das First kam zur gleichen Zeit auf den Markt wie Facebook Home. Eigentlich sollte es einige Zeit vor Facebook Home verkauft werden. Aber Facebook habe sich umentschieden und beschlossen, beide Produkte in der gleichen Woche auf den Markt zu bringen, zitiert The Verge Personen, die mit den Plänen vertraut sind. Auch an Facebook Home ist das Interesse gering : Ende April 2013 setzten gerade mal 0,05 Prozent der 1 Milliarde Facebook-Nutzer den alternativen Android-Launcher ein.

In der vergangenen Woche hat Kouji Kodera HTC verlassen. Er war dort der Chief Product Officer und verantwortlich für die HTC-Produktstrategie.


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