• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones: Komfortabler Vivaldi-Browser für Android ist verfügbar

Es gibt eine erste Betaversion von Vivaldi für die Android-Plattform. Der mobile Browser zeichnet sich durch viele Anpassungsmöglichkeiten und Komfortfunktionen aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Vivaldi auf einem Android-Smartphone
Vivaldi auf einem Android-Smartphone (Bild: Vivaldi)

Der Browserhersteller Vivaldi hat eine erste Version seines Browsers für die Android-Plattform veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Betaversion, die aber bereits stabil und zuverlässig laufen soll. Mit dem Erscheinen einer Betaversion will der Hersteller sicherstellen, dass Vivaldi auf allen Android-Geräten reibungslos funktioniert. Für den Einsatz von Vivaldi wird mindestens Android 5.0 alias Lollipop benötigt. Dabei wird Vivaldis Funktion zur Synchronisation unterstützt.

Stellenmarkt
  1. SySS GmbH, Tübingen
  2. AKKA GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen

Beim ersten Start zeigt Vivaldi auch auf Android-Geräten die Schnellwahlseite. Auf dieser können Lesezeichen bei Bedarf auch in Verzeichnissen abgelegt werden, damit der Nutzer diese zügig erreicht. Einige der Lesezeichen sind vom Anbieter als Vorschlag vorgegeben, können aber vom Nutzer beliebig angepasst werden. Im oberen Bereich befindet sich die Adressleiste mit integrierter Internetsuche sowie einem Button zum Erreichen des Bedienungsmenüs.

Bequemer Wechsel der Suchmaschine

In die Adressleiste können entweder komplette URLs oder Kürzel für Lesezeichen eingegeben werden, um diese zu öffnen. Außerdem kann der Nutzer dort eine Suchanfrage eingeben. In Vivaldi werden etliche Suchmaschinenanbieter unterstützt, standardmäßig ist die Bing-Suche von Microsoft aktiviert. Aber auch Google, Yahoo, Startpage, Duckduckgo, Ecosia, Qwant sowie Wikipedia sind verfügbar. Über das Vivaldi-Icon sind auch die Einstellungen für den Browser erreichbar.

  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
  • Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)
Vivaldi für Android (Bild: Vivaldi)

Vivaldi-Nutzer können sehr bequem zwischen verschiedenen Suchmaschinenanbietern wechseln, indem sie vor einer Suchanfrage den Anfangsbuchstaben der betreffenden Suchmaschine eingeben. Wer Wikipedia als Standardsuche eingestellt hat und etwas bei Google suchen möchte, tippt einfach g vor die Anfrage und erhält Suchergebnisse von Google.

Im unteren Bereich sind vier Buttons zu sehen: Der Panels-Button öffnet die Ansicht für Lesezeichen, Verlauf, Download oder Notizen. Für einzelne Webseiten können Nutzer Notizen im Browser ablegen, die sich über den Browser mit anderen Geräten synchronisieren lassen. Zudem gibt es Buttons, um direkt im Browserverlauf vor- und zurückgehen zu können, sowie einen Button zum Aufruf der Schnellwahlseite. Ganz rechts ist die Tab-Übersicht zu finden. Hier werden auch private Tabs unterstützt und bei Bedarf lassen sich geschlossene Tabs wieder hervorholen.

Vivaldi synchronisiert Daten

Ferner sieht der Nutzer hier bei Bedarf die synchronisierten Tabs, die etwa am Desktop geöffnet wurden. Die Android-Version von Vivaldi unterstützt die interne Synchronisationsfunktion. So kann der Nutzer den Android-Browser so einstellen, dass die Einstellungen und Daten der Desktopversion übernommen werden. Der Nutzer hat so alle Daten auch mobil dabei, die er am Desktop oder Notebook genutzt hat. Es lässt sich festlegen, ob Lesezeichen, Schnellwahleinstellungen, gespeicherte Kennwörter sowie Autofill-Informationen, der Verlauf und Notizen synchronisiert werden.

Der Browser kann wahlweise mit einem hellen oder dunklen Hintergrund verwendet werden. Der Anbieter selbst rühmt das umfangreiche Tab-Management im Browser. Tabs lassen sich bei Bedarf duplizieren, die entsprechenden Tab-Befehle finden sich im Vivaldi-Menü. Als weitere Besonderheit können direkt Screenshots erstellt werden. Hierbei hat der Nutzer die Wahl, einen Screenshot des aktuellen Ausschnitts oder der gesamten Seite zu erstellen.

Für ein bequemeres Lesen von Inhalten kann für Webseiten ein Lesemodus aktiviert werden. Sobald eine Webseite geöffnet wird, die das unterstützt, erscheint ein Hinweis zum Wechsel in die Leseansicht. Vivaldi verwendet die Browser-Engine Chromium, die auch von Googles Chrome-Browser genutzt wird.

Die Betaversion von Vivaldi für Android steht im Play Store zum Herunterladen bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Roccat Kain 122 Aimo für 53,99€, Roccat Kain 200 Aimo für 74,99€)
  2. (u. a. 3er Pack Lüfter LL120 RGB für 102,90€, Crystal 680X RGB Gehäuse für 249,90€)

bla 17. Sep 2019

@Golem: Die apk kann man mittlerweile auf der Vivaldi-Seite herunterladen.

Syntafin 09. Sep 2019

Ich habe schon lange darauf gehofft, das eine Version für Android kommt, da ich am PC...

Indalito 09. Sep 2019

Wenn man jetzt noch statt der Schnellwahl optional eine eigene Startseite festlegen...


Folgen Sie uns
       


Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht

Wald weg, Wasser weg, Tesla da? Wir haben Grünheide besucht.

Tesla baut Gigafactory in Brandenburg - Bericht Video aufrufen
Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

    •  /