Smartphones: Huaweis Mate- und P-Serie sollen zum Verkauf stehen

Insidern zufolge geht der Ausverkauf bei Huawei weiter: Als nächstes könnten die beiden Oberklasse-Smartphone-Serien dran sein.

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Das P40 Pro von Huawei
Das P40 Pro von Huawei (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der chinesische Hersteller Huawei soll seine beiden Smartphone-Reihen Mate und P an ein von der Regionalregierung Shanghai geleitetes Konsortium verkaufen wollen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Personen, die direktes Wissen zu dem möglichen Verkauf haben sollen.

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Die Verhandlungen sollen bereits seit einigen Monaten laufen, berichten die Informanten. Intern soll Huawei die Möglichkeit, sich von den beiden Smartphone-Serien zu trennen, bereits im September 2020 in Betracht gezogen haben.

Über den Preis für die beiden Serien haben die Insider keine Details genannt. Reuters zufolge sollen die Auslieferungen der Mate- und P-Serie zwischen dem dritten Quartal 2019 und dem dritten Quartal 2020 einen Wert von 39,7 Milliarden US-Dollar gehabt haben (32,67 Milliarden Euro).

Huawei bestreitet

Das Unternehmen selbst weist die Berichte zurück: "Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für diese Gerüchte. Huawei hat keine derartigen Pläne", erklärte ein Unternehmenssprecher gegenüber Reuters. Auch die Regionalregierung von Shanghai erklärte, dass sie sich derartiger Pläne nicht bewusst sei.

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Sollte Huawei tatsächlich einen Verkauf seiner beiden Premium-Serien in Betracht ziehen, würde das Unternehmen seine Aktivitäten im Smartphone-Bereich weiter einschränken. Erst im November 2020 hat Huawei sein Tochterunternehmen Honor verkauft, das künftig als unabhängiger Hersteller auftritt und sich auf höherpreisige Modelle konzentrieren will.

Huawei leidet immer stärker unter dem Handelsembargo der US-Regierung, das Firmen den Handel mit dem chinesischen Unternehmen verbietet. Entsprechend kann Huawei seine Smartphones nicht mehr mit Google-Zugang ausstatten, auch bei der Produktion der verbauten Chips bekommt der Hersteller zunehmend Probleme. Ob das Embargo unter dem neuen Präsidenten Joseph Biden aufgehoben werden wird, ist aktuell noch unbekannt.

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