Smartphones: Huawei soll Honor verkaufen wollen

Teile von Huaweis Tochterunternehmen Honor könnten an den bisherigen Vertriebspartner Digital China gehen - oder an Xiaomi.

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Huawei soll sich von seinem Tochterunternehmen Honor trennen wollen.
Huawei soll sich von seinem Tochterunternehmen Honor trennen wollen. (Bild: DANIEL LEAL-OLIVAS/AFP via Getty Images)

Huawei soll Teile seines Tochterunternehmens Honor verkaufen wollen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Personen, die mit den Verhandlungen vertraut sein sollen. Demnach soll das Geschäft zwischen 15 und 25 Milliarden Yuan wert sein, was umgerechnet zwischen 1,9 und 3,15 Milliarden Euro sind.

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Reuters zufolge steht noch nicht fest, welche Assets der Verkauf genau umfassen soll. Betroffen sein könnten aber die Marke Honor, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie das Lieferkettenmanagement, wie zwei der involvierten Personen sagen.

Zu den Interessenten sollen der bisherige Vertriebspartner Huaweis, Digital China, sowie die Konkurrenten TCL und Xiaomi gehören. TCL vertreibt in Europa unter anderem Smartphones der Marke Alcatel. Xiaomi hat in den vergangenen anderthalb Jahren mit einer intensiven Expansionspolitik in Europa recht erfolgreich versucht, die durch den Wegfall der Huawei-Geräte entstehende Marktlücke zu füllen.

Verkauf könnte finanzielle Entlastung bringen

Mit dem Verkauf könnte Huawei im Wirtschaftskrieg Chinas mit den USA finanziell etwas Boden gutmachen. Die Sanktionen der USA haben das Auslandsgeschäft des Unternehmens stark getroffen: Seitdem sowohl Huawei als auch Honor keine Google-Apps mehr auf ihren Geräten vorinstallieren dürfen, sind die Verkäufe außerhalb Chinas stark zurückgegangen. Zudem hat Huawei mittlerweile Schwierigkeiten, an Bauteile wie SoCs zu kommen.

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Sollte die Marke Honor nach dem Verkauf weiterbestehen, ist es wahrscheinlich, dass neue Geräte wieder mit den Google-Apps erscheinen dürfen - schließlich würde Honor dann nicht mehr zu Huawei gehören. Sowohl Huawei als auch TCL haben einen Kommentar zu den Gerüchten abgelehnt. Digital China und Xiaomi haben auf Anfragen von Reuters nicht reagiert.

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