Abo
  • Services:

Smartphones: Huawei empfindet Windows Phone als Einheitsbrei

Mittlerweile setzt Huawei bei seinen Smartphones komplett auf Android - und hat jetzt einen weiteren Grund dafür verraten: Windows Phone sei vom Aussehen her zu langweilig und sehe bei jedem Hersteller gleich aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei hat weitere Gründe genannt, warum das Unternehmen keine Windows-Phone-Smartphones mehr produziert.
Huawei hat weitere Gründe genannt, warum das Unternehmen keine Windows-Phone-Smartphones mehr produziert. (Bild: Getty Images Europe)

Huaweis Windows-Phone-Historie ist verhältnismäßig kurz: Nach den Modellen Ascend W1 und W2 vor zwei Jahren kam vom chinesischen Hersteller kein weiteres Gerät mit Microsofts mobilem Betriebssystem. Dass sich daran auch mit der kommenden Windows-Version 10 nichts ändern dürfte, hat Techradar jetzt von Huaweis Marketing-Manager für den Bereich Geräte, Shao Yang, erfahren.

Oberfläche nicht unterscheidbar

Stellenmarkt
  1. Erwin Hymer Group SE, Bad Waldsee
  2. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin

Der ausschlaggebende Grund für fehlende Windows-Phone-Smartphones von Huawei sei für Yang der Umstand, dass die Benutzeroberfläche von Windows-Phone-Smartphones unabhängig vom Hersteller immer gleich aussehe. Unter Android hingegen könne ein Hersteller wie Huawei eine Benutzeroberfläche installieren, die sich deutlich von anderen unterscheidet.

"Es ist schwer, wirklich zwischen Huawei und anderen Herstellern zu unterscheiden", sagt Yang in dem Gespräch. "Android ist für uns die bessere Wahl." Die Benutzeroberfläche von Huawei heißt Emotion UI und läuft in der aktuellen Version 3.0 unter anderem auf dem Ascend Mate 7 und dem Honor 6.

Frühere Versionen liefen bereits auf Geräten wie dem Ascend P6 und Ascend P7 sowie auf günstigeren Smartphones. Merkmale von Emotion UI sind die fehlende App-Übersicht und die einfachen Möglichkeiten, das Design der Oberfläche zu ändern.

Huawei beklagt fehlende Gewinne

Ein im Dezember 2014 genannter Grund dürfte allerdings auch ausschlaggebend für das Desinteresse Huaweis an Windows Phone sein: Damals erklärte Joe Kelly - bei Huawei für internationale PR verantwortlich -, dass das Unternehmen an den Windows-Phone-Geräten keinerlei Geld verdient habe. Ob das heute aber immer noch so ist, ist fraglich.

Zumindest bei Tablets soll Huawei es noch aber wohl noch einmal versuchen: Laut Techradar plant Huawei ein Tablet mit Dual-Boot-Option für Android und Windows. Derartige Pläne gab es allerdings auch schon mal für ein Smartphone. Sie wurden aber letztlich nicht umgesetzt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 529,00€ (bei o2online.de)
  2. 1745,00€
  3. 64,89€
  4. 3,74€

nolonar 02. Feb 2015

Ach so. Der OP hatte folgendes geschrieben: und gekontert habe ich mit: Damit wollte ich...

John2k 02. Feb 2015

Bei WP 7.8 gibt es in der Tat einige Unzulänglichkeiten. - GMX kann nicht mehr...

Lapje 01. Feb 2015

Ich habe später noch dazu geschrieben, das ich damit meinte, ohne dass das Gerät in...

Salacious 01. Feb 2015

Schau dir das BlackBerry Passport an ( wenn es kein riesen Display sein muss das Classic...

Chargeback 31. Jan 2015

seltsam, dass Huawei sich nicht selbst reflektiert. Einheitsbrei ist doch deren zweiter...


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
Operation 13: Anonymous wird wieder aktiv
Operation 13
Anonymous wird wieder aktiv

Mehrere Jahre wirkte es, als sei das dezentrale Kollektiv Anonymous in Deutschland eingeschlafen. Doch es bewegt sich etwas, die Aktivisten machen gegen Artikel 13 mobil - auf der Straße wie im Internet.
Von Anna Biselli


    Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
    Fido-Sticks im Test
    Endlich schlechte Passwörter

    Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
    Ein Test von Moritz Tremmel

    1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
    2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
    3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
    Geforce GTX 1660 im Test
    Für 230 Euro eine faire Sache

    Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

    1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
    2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
    3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

      •  /