Abo
  • Services:
Anzeige
Am 25. April 2014 übernimmt Microsoft Nokias Mobiltelefonsparte.
Am 25. April 2014 übernimmt Microsoft Nokias Mobiltelefonsparte. (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Smartphones: Nokias Mobiltelefonsparte geht an Microsoft

Am 25. April 2014 wird Microsofts Übernahme von Nokias Mobiltelefonsparte abgeschlossen. Damit wird Microsoft erstmals ein globaler Hersteller von Mobiltelefonen. Der neue Unternehmensbereich soll die Bezeichnung Microsoft Mobile bekommen.

Anzeige

Das finnische Unternehmen Nokia hat mitgeteilt, dass die Übernahme der Mobiltelefonsparte durch Microsoft am 25. April 2014 abgeschlossen wird. Ursprünglich war angepeilt worden, die Übernahme noch im ersten Quartal 2014 abzuschließen, also bis Ende März 2014. Aber kurz vor Ende des ersten Quartals 2014 hatte Nokia mitgeteilt, dass sich der Abschluss der Übernahme noch bis April 2014 hinziehen wird.

Aus Nokias Mobiltelefonsparte wird Microsoft Mobile

Als Grund dafür wurden kartellrechtliche Bedenken in Asien genannt. Diese scheinen nun ausgeräumt zu sein, so dass der Kauf in dieser Woche abgeschlossen werden kann. In einem dem Blog Nokia Power User vorliegenden Schreiben an die Nokia-Belegschaft ist die Rede davon, dass Nokias Mobiltelefonsparte als neuer Unternehmensbereich die Bezeichnung Microsoft Mobile tragen wird.

Übernahme hat einen Wert von 5,44 Milliarden Euro

Microsoft gab am 3. September 2013 bekannt, Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörige Patente zu kaufen und dafür rund 5,44 Milliarden Euro zu zahlen. Damit wird Microsoft erstmals Hersteller von Mobiltelefonen. Seit langer Zeit verkauft Microsoft zwar ein mobiles Betriebssystem, aber bislang gab es auf dem Weltmarkt keine Mobiltelefone von Microsoft.

Mit der Übernahme durch Microsoft wird die Marke Nokia wohl zunächst weiter bestehen, denn Microsoft hat das Recht, die Marke weiter zu nutzen. Mit der Übernahme geht die Smartphone-Marke Lumia an Microsoft. Auch die neue Nokia-X-Linie und die Asha-Produkte werden künftig von Microsoft vermarktet. Im Zuge dessen übernimmt Microsoft auch die bestehenden Verträge mit Mobilfunkbetreibern und Handelspartnern, so dass sich zunächst für den Käufer eines Nokia-Mobiltelefons nicht viel ändert.

Microsoft übernimmt Nokia-Patente

Microsoft kauft mit Nokias Smartphone-Geschäft auch Nokias Qualcomm-Lizenz und lizenziert Nokias Patente für zehn Jahre. Nokias Kartendienst Here übernimmt Microsoft nicht, lizenziert den Dienst aber für vier Jahre.

Nachtrag vom 25. April 2014, 13:52 Uhr

Nokias Mobiltelefonsparte gehört ab sofort zu Microsoft. Die Übernahme wurde heute abgeschlossen, wie beide Unternehmen übereinstimmend mitteilten.


eye home zur Startseite
Lala Satalin... 27. Apr 2014

Du hast aber seltsame Usecases... oO Bei mir ist das kein großes Problem. Es gibt kein...

Irrer Jihad... 26. Apr 2014

Ich hatte 2012 für ein paar Monate ein Acer 310e LiquidMini, das ich dann ausgemustert...

ChMu 25. Apr 2014

Die Asha Phone sind sogenannte "Feature phones" und waeren vor 5 Jahren locker als...

ip (Golem.de) 22. Apr 2014

im vorlauftext war es nicht näher umschrieben, im Haupttext aber sehr wohl. Die Kin...

nykiel.marek 22. Apr 2014

Ich sage ja nicht, dass es nicht gut wäre. Im Gegenteil, es würde mich sogar freuen. Nur...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  2. TUI Deutschland GmbH, Hannover
  3. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  4. Kommunales Rechenzentrum Niederrhein, Kamp-Lintfort


Anzeige
Top-Angebote
  1. (50% Rabatt!)
  2. 219,00€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Gear VR 66,00€, Gear S3 277,00€)

Folgen Sie uns
       


  1. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  2. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  3. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  4. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  5. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  6. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  7. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  8. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  9. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  10. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Asus B9440 im Test Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business

  1. Re: Warp-Korridor

    ArcherV | 18:58

  2. Re: "Hass im Netz" klingt nach Zensur für mich

    bombinho | 18:57

  3. Re: Grauenvoller Test

    NaruHina | 18:57

  4. Re: Warum sollte man zwischen Client und...

    picaschaf | 18:55

  5. Re: Störende Kabel?

    NaruHina | 18:50


  1. 18:08

  2. 17:37

  3. 16:55

  4. 16:46

  5. 16:06

  6. 16:00

  7. 14:21

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel