Abo
  • Services:

Buffer Overflow wie aus dem Lehrbuch

Die eigentliche Lücke befand sich in einem Parser für das Decodieren von sogenannten Information Elements, die Teil des WLAN-Protokolls 802.11 sind. Die Lücke selbst ist dabei ein geradezu lehrbuchhafter Buffer Overflow.

Stellenmarkt
  1. Software AG, Darmstadt
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Ein Information Element besteht aus einem Typen, einem Längenfeld und dem Inhalt. Der Code in der Firmware kopiert dabei den Inhalt des Pakets mittels des memcpy-Befehls in einen 44 Byte großen Speicherbereich. Das Längenfeld, das ein Byte lang ist, kann aber Werte bis 255 enthalten. Eine Kontrolle des Längenfelds findet nicht statt, somit sind sowohl die Länge als auch der Inhalt vom Angreifer kontrollierbar. Es werden 211 Bytes an Speicher überschrieben.

OS X stürzt bei Firmwarefehler ab

Mit dieser Lücke gelang es bereits trivialerweise, die Firmware abstürzen zu lassen. Auf einem Macbook, das ebenfalls einen Broadcom-WLAN-Chip nutzt, führte das zum Absturz des gesamten Systems. Auf Android-Telefonen wird die abgestürzte Firmware nach etwa fünf Sekunden neu gestartet.

Die Lücke ermöglichte direkt nur wenige Bytes an Codeausführung. Um einen praktikablen Angriff durchzuführen, musste daher an anderer Stelle Code untergebracht werden. Dafür nutzten die Exodus-Forscher den Ringbuffer des WLAN-Chips. Diesen konnten sie mit anderen Datenpaketen füllen.

Hier zeigte sich ein weiterer katastrophaler Fehler in der WLAN-Firmware: Der Speicherbereich des Ringbuffers war mit vollen Rechten markiert - er konnte gelesen, geschrieben und ausgeführt werden. Damit war der Schutz, den DEP mittels nicht ausführbarer Speicherbereiche eigentlich bieten soll, ausgehebelt. Der kurze Exploitcode suchte nun nach dem Code im Ringbuffer und sprang anschließend dorthin.

 Smartphones: Broadpwn-Lücke könnte drahtlosen Wurm ermöglichenWurm-Infektion von Smartphones über die Luft 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 12,49€
  4. (-58%) 23,99€

Some0NE 31. Jul 2017

Mist, ist das alles schrecklich... :( Da wird es Zeit für GPL Firmware.

4dos 29. Jul 2017

"Immer diese Kids mit ihrer , zu meiner Zeit haben wir <ältere Unterhaltungstechnik...

icked 29. Jul 2017

Um mir selbst zu antworten: Wie ein Blick in Reddit verrät, scheint "Wi-Fi Privacy...

FreiGeistler 28. Jul 2017

Nicht darüber berichten... Aber von einer Erwähnung in einem Forum war nicht die Rede? ;-)

Neuro-Chef 28. Jul 2017

Ich dachte beim Überfliegen des News-Tickers zuerst, jetzt käme wieder so ein Artikel...


Folgen Sie uns
       


Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme)

Sony hatte während der Übertragung der Pressekonferenz der E3 2018 massive technische Probleme. Abseits davon waren die gezeigten Spiele aber sehr gut. Trotzdem empfehlen wir, den Abschnitt nach The Last of Us bis zu Ghost of Tsushima zu überspringen. (Minute 40-50)

Sony E3 2018 Pressekonferenz - Live (techn. Probleme) Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /