Abo
  • Services:

Smartphones: Apple will Diebe mit iPhone-Technik überführen

Der Fingerabdrucksensor im iPhone und iPad, deren Kameras und Mikrofone können auch dazu genutzt werden, Diebe zu überführen, die die teuren Geräte gestohlen haben. Apple hat dazu einen Patentantrag gestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples iPhones fallen Dieben oft zum Opfer.
Apples iPhones fallen Dieben oft zum Opfer. (Bild: Kaique Rocha/CC0 1.0)

Apple und andere Smartphone-Hersteller bemühen sich schon lange, Diebstahl vorzubeugen. So kann der iOS-Nutzer mit "Mein iPhone suchen" das Gerät aus der Ferne lokalisieren, deaktivieren und löschen. Doch die vielen Sensoren in den Geräten könnten auch noch etwas aktiver zur Verbrechensaufklärung beitragen, wie ein Patentantrag aus den USA zeigt.

Stellenmarkt
  1. abilex GmbH, Stuttgart, Hechingen
  2. persona service Recklinghausen, Herten

Apple will biometrische Merkmale unerlaubter Nutzer erfassen, die zum Beispiel ein iPhone geklaut haben. Der Touch-ID-Sensor könnte den Fingerabdruck nicht nur einlesen, sondern ihn auch weitergeben. Auch die Kamera könnte Beweisfotos oder Videos aufnehmen, die den Nutzer zeigen. Die Mikrofone könnten zudem Umgebungsgeräusche erfassen. Zusammen mit den GPS-Daten zum Aufenthaltsort des Geräts ließe sich ein ziemlich umfassendes Bild erstellen. Die Informationen könnten laut Patentantrag auf einen Server geladen werden, wo sie vom Nutzer oder der Polizei eingesehen werden können.

Natürlich ließe sich eine solche Funktion auch missbrauchen, etwa wenn der Eigentümer des iPhones nur jemanden ausspionieren will und das Smartphone strategisch sinnvoll platziert und es dann als gestohlen meldet.

Der Patentantrag 20160248769 wurde Ende April 2016 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht.

Apples Patente und Patentanträge müssen wie üblich nicht in konkreten Produkten münden. Viele wurden bisher eingereicht und erteilt, ohne genutzt zu werden. Sie dienen oftmals auch dazu, der Konkurrenz einen bestimmten Lösungsweg zu verbauen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 45,99€ (Release 12.10.)
  3. 14,02€
  4. (u. a. The Crew 2 für 39,99€, Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands für 16,99€ und Rayman 3 für...

dsleecher 29. Aug 2016

... oder der Angreifer macht das für einen. Bisher hat Apple halt damit geworben, dass...

t3st3rst3st 27. Aug 2016

Oder weil er für weniger als nötig seine Bedürfnisse erfüllt hat?

User_x 27. Aug 2016

interessant wäre aber, ob es nur einer softwareänderung bedarf oder tatsächlich der...

Sander Cohen 27. Aug 2016

Selbst wenn, wüsste man nicht um welchen Finger es sich handelt, bzw. ob es sich...

daarkside 27. Aug 2016

NOT Schwups die wupps, will Apple nur das Beste für uns und beginnt von sich aus die...


Folgen Sie uns
       


FritzOS 7 - Test

FritzOS 7 steckt voller sinnvoller Neuerungen: Im Test gefallen uns der einfach einzurichtende WLAN-Gastzugang und die praktische Mesh-Übersicht. Nachholbedarf gibt es aber noch bei der NAS-Funktion.

FritzOS 7 - Test Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

      •  /