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Smartphones: Apple will Diebe mit iPhone-Technik überführen

Der Fingerabdrucksensor im iPhone und iPad, deren Kameras und Mikrofone können auch dazu genutzt werden, Diebe zu überführen, die die teuren Geräte gestohlen haben. Apple hat dazu einen Patentantrag gestellt.
/ Andreas Donath
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Apples iPhones fallen Dieben oft zum Opfer. (Bild: Kaique Rocha)
Apples iPhones fallen Dieben oft zum Opfer. Bild: Kaique Rocha / CC0 1.0

Apple und andere Smartphone-Hersteller bemühen sich schon lange, Diebstahl vorzubeugen. So kann der iOS-Nutzer mit "Mein iPhone suchen(öffnet im neuen Fenster)" das Gerät aus der Ferne lokalisieren, deaktivieren und löschen. Doch die vielen Sensoren in den Geräten könnten auch noch etwas aktiver zur Verbrechensaufklärung beitragen, wie ein Patentantrag aus den USA zeigt.

Apple will biometrische Merkmale unerlaubter Nutzer erfassen, die zum Beispiel ein iPhone geklaut haben. Der Touch-ID-Sensor könnte den Fingerabdruck nicht nur einlesen, sondern ihn auch weitergeben. Auch die Kamera könnte Beweisfotos oder Videos aufnehmen, die den Nutzer zeigen. Die Mikrofone könnten zudem Umgebungsgeräusche erfassen. Zusammen mit den GPS-Daten zum Aufenthaltsort des Geräts ließe sich ein ziemlich umfassendes Bild erstellen. Die Informationen könnten laut Patentantrag auf einen Server geladen werden, wo sie vom Nutzer oder der Polizei eingesehen werden können.

Natürlich ließe sich eine solche Funktion auch missbrauchen, etwa wenn der Eigentümer des iPhones nur jemanden ausspionieren will und das Smartphone strategisch sinnvoll platziert und es dann als gestohlen meldet.

Der Patentantrag 20160248769(öffnet im neuen Fenster) wurde Ende April 2016 eingereicht und erst jetzt veröffentlicht.

Apples Patente und Patentanträge müssen wie üblich nicht in konkreten Produkten münden. Viele wurden bisher eingereicht und erteilt, ohne genutzt zu werden. Sie dienen oftmals auch dazu, der Konkurrenz einen bestimmten Lösungsweg zu verbauen.


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