Geklautes Smartphone soll für den Dieb wertlos werden

Eine ebenfalls in Smartphone-Betriebssystemen vorhandene Funktion betrifft das Sperren des Geräts mit einem Kennwort oder einer PIN. Damit soll verhindert werden, dass der Dieb das Gerät benutzen oder weiterverkaufen kann. Denn entweder muss der Dieb die PIN herausfinden oder die PIN-Abfrage mit entsprechendem Aufwand umgehen.

Erneute Geräte-Aktivierung wird verhindert

Stellenmarkt
  1. Informatiker*in als SAP-Anwendungsentwickler*in/- SAP-Berater*in
    Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching
  2. Network Engineer (m/w/d)
    noris network AG, Nürnberg, Aschheim, München, Berlin, remote
Detailsuche

Falls es einem Dieb gelingt, eine PIN-Sperre zu umgehen, soll eine bislang weniger verbreitete Funktion implementiert werden: Eine erneute Reaktivierung des Smartphones soll verhindert werden und nur mit ausdrücklicher Genehmigung des rechtmäßigen Besitzers möglich sein. Damit soll ein Weiterverkauf eines Smartphones so sehr erschwert werden, dass er für den Dieb unattraktiv wird.

Der vierte und letzte Punkt betrifft die Wiederherstellung eines gestohlenen oder verlorenen Smartphones. Der Nutzer soll in der Lage sein, das Löschen des Speichers rückgängig zu machen und alle Nutzerdaten wieder auf das Smartphone zurückzuspielen. Der Gerätehersteller soll dafür passende Backup-Lösungen bereitstellen. Unklar ist hierbei, ob dabei auch alle Einstellungen wiederhergestellt werden.

Vereinbarung sieht keine Ortungsfunktion vor

Viele Smartphone-Betriebssysteme haben bereits Ortungsfunktionen, um ein verlorenes oder geklautes Gerät wiederfinden zu können. Diese Funktion ist nicht Teil der Vereinbarung, so dass es vom jeweiligen Smartphone-Hersteller abhängt, ob sie enthalten sein wird.

Apple, Google und Microsoft sind dabei

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Production Grade Deployments: virtueller Ein-Tages-Workshop
    20.09.2022, Virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Vereinbarung haben Apple, Google und Microsoft unterzeichnet, die Smartphone-Betriebssysteme anbieten. Sobald die genannten Funktionen im Betriebssystem enthalten sind, gilt das auch für die damit laufenden Smartphones. Zusätzlich haben HTC, Huawei, Motorola, Nokia und Samsung sich zur Einhaltung der Vorgaben verpflichtet.

Die Hersteller LG und Sony fehlen in der Liste, allerdings dürften auch diese Geräte entsprechend ausgestattet sein, wenn Google die Funktionen in Android eingebaut hat. Denn sowohl LG als auch Sony verkaufen vor allem Android-Smartphones. Die großen US-Mobilfunknetzbetreiber haben die Vereinbarung hingegen unterzeichnet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Smartphones: Apple, Samsung und Google planen wirksamen Diebstahlschutz
  1.  
  2. 1
  3. 2


kendon 16. Apr 2014

bezogen auf diebstahl? genauso wie bisher. klauste handy, tauschste sim, nutzte handy...

TheSystemlord 16. Apr 2014

Das einzige was wirklich sicher wäre es ist das Gerät Weltweit bei allen Providern zu...

dependent 16. Apr 2014

Darum habe ich "Standard" ja so "angekündigt" ;) Ich konkretisiere: ich lese, dass die...

RayPi 16. Apr 2014

WP8 kann das auch. Bringt nur nichts wenn man das Gerät einfach zurück setzt, die sim...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Technoblade
Minecraft verabschiedet verstorbenen Streamer mit Krönchen

Nach dem Tod des bekanntesten Minecraft-Streamers trauert die Community. Das Entwicklerstudio Mojang verabschiedet Technoblade im Launcher.

Technoblade: Minecraft verabschiedet verstorbenen Streamer mit Krönchen
Artikel
  1. Gigaset GL7: Neues Klapphandy mit KaiOS und Sicherheitsfunktion
    Gigaset GL7
    Neues Klapphandy mit KaiOS und Sicherheitsfunktion

    Das GL7 von Gigaset ist ein klassisches Klapphandy, auf dem auch moderne Apps wie Whatsapp und Google Maps laufen.

  2. 23 Terabyte-Hack: Scheinbar Milliardendatensatz der Polizei Schanghais geleakt
    23 Terabyte-Hack
    Scheinbar Milliardendatensatz der Polizei Schanghais geleakt

    Ein Hacker bietet 23 Terabyte an personenbezogenen Daten im Internet an. Der Datensatz stammt angeblich von der Polizei Schanghais.

  3. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • HP HyperX Gaming-Headset -40% • Corsair Wakü 234,90€ • Samsung Galaxy S20 128GB -36% • Audible -70% • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 948€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ [Werbung]
    •  /