Smartphones: Apple macht weiterhin mehr Gewinn als die Konkurrenz

Apple hat im zweiten Quartal 2023 seinen Marktanteil bei Umsätzen und Gewinnen auf dem weltweiten Smartphonemarkt auf hohem Niveau gehalten. Apples iPhones seien für 45 Prozent der Einnahmen und 85 Prozent des Gewinns verantwortlich gewesen, meldete das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research(öffnet im neuen Fenster) .
Auf den zweiten Platz bei den Gewinnen kommt Samsung mit einem Anteil von zwölf Prozent. Bei den Umsätzen erreicht Samsung einen Marktanteil von 17 Prozent. Dabei führt Samsung bei den Marktanteilen der abgesetzten Geräte mit 20 Prozent vor Apple mit 17 Prozent.
Apples Absätze sanken im Vergleich zum zweiten Quartal 2022 um drei Prozent, gleichzeitig stieg allerdings der ASP (Average Selling Price). Das liegt Counterpoint Research zufolge vor allem an der Nachfrage nach der aktuellen Pro-Serie des iPhone 14 und einer abnehmenden Nachfrage nach den preiswerteren SE- und Mini-Serien. Dadurch sank der iPhone-Umsatz nur um zwei Prozent und blieb auf einem relativ hohen Niveau.
Einnahmen sinken weltweit
Weltweit reduzierten sich die Einnahmen mit Smartphones im zweiten Quartal 2023 weiter. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2022 waren sie um neun Prozent geringer. Das liegt Counterpoint Research zufolge auch an der Jahreszeit: Im zweiten Quartal erscheinen traditionell weder neue iPhones noch neue Samsung-Topgeräte.
Apple macht unter anderem auch deshalb einen deutlich höheren Gewinn als Samsung, weil das Unternehmen fast ausschließlich höherpreisige Smartphones anbietet. Samsung hingegen verkauft zwar mehr Geräte, diese sind aber zu einem großen Teil im Einsteiger- und Mittelklassesegment angesiedelt.
Counterpoint zufolge soll sich die beobachtete "Premiumisierung" aber fortsetzen – also die Nachfrage nach teureren Oberklassemodellen. Das Marktforschungsunternehmen sieht vor allem aufstrebende Märkte als treibende Kräfte. Hersteller von Mittelklassegeräten werden nach Ansicht der Marktforscher künftig ebenfalls verstärkt teurere Modelle anbieten, weshalb sich die Einnahmen und Gewinne im zweiten Halbjahr 2023 erholen sollten.



