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Intel-Chef Paul Otellini mit Atom-Smartphone
Intel-Chef Paul Otellini mit Atom-Smartphone (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intel macht ARM-Anbietern Vorwürfe

Darauf muss das Betriebssystem Rücksicht nehmen, was im Fall von Windows dazu geführt hat, dass Intel zusammen mit Microsoft die Funktion SMT Parking entwickelt hat, die in den Thread-Scheduler von Windows 7 eingebaut wurde. Sie sorgt dafür, dass neue Threads zuerst auf den physikalischen Threads gestartet werden, im Falle des genannten Beispiels auf den Kernen 0 und 2. Ebenso wurde bei Windows 7 die Thread-Affinität gesteigert, das Betriebssystem sortiert Threads weniger oft von einem Kern zum anderen um.

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Solche Optimierungen will nun Intel auch für Android vorantreiben. Schon jetzt ist das für Intel dringend nötig, obwohl die bisherigen Smartphone-Atoms (Medfield) nur mit einem Kern ausgestattet sind. Sie arbeiten aber schon mit Hyperthreading, was Intel offenbar auch bei künftigen Dual- und Quad-Cores beibehalten will. Noch 2012 sollen die ersten Dual-Medfields erscheinen.

Mike Bell macht dabei aber auch den Herstellern von Mehrkern-SoCs Vorwürfe: "So, wie das jetzt umgesetzt ist, nutzt Android mehrere Kerne nicht so effizient aus, wie es das könnte. Ich glaube ehrlich gesagt, ein Teil dieser Arbeit könnte von den Herstellern der SoCs geleistet werden, aber die haben sich darum bisher nicht gekümmert."

Natürlich ist bei solcher Kritik an der Konkurrenz immer ein großer Teil Marketing im Spiel. Im Falle von Intel darf man dem Unternehmen aber durchaus unterstellen, sich mit der Architektur von Android besonders genau beschäftigt zu haben. Damit das mobile OS, das für ARM-CPUs entworfen wurde, überhaupt auf den x86-Prozessoren von Intel läuft, musste der Chiphersteller es an die eigene Architektur anpassen und den Code dabei eingehend analysieren.

Auch das Projekt Linaro zeigt, wie viel Raum für Optimierungen in Android noch vorhanden ist. Vor kurzem zeigte Linaro, wie sich die Leistung des 0xBenchmarks anhand von eigenen Anpassungen fast verdoppeln lässt. Dabei ging es jedoch weniger um viele parallel ausgeführte Threads, sondern eher um effizientere Compiler. Ein mit dem aktuellen GCC 4.7 kompiliertes Android 4.0 soll bis zu 30 Prozent schneller laufen als das offizielle Ice Cream Sandwich von Google.

 Smartphones: Android fehlen laut Intel Optimierungen für Mehrkern-CPUs

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Paykz0r 12. Jun 2012

Kein Plan was WP7 angeht, aber iOS ja. Das SDK ist alleine so gestaltet das eben nicht...

Paykz0r 12. Jun 2012

Auch wenn ich 5% ganz ok finde: Ich denke nicht das es Heute großartig weniger ins...

Paykz0r 12. Jun 2012

Ok, also ist Ubuntu kein Linux? Jedenfalls nicht mehr als Android? Und wenn alles unix...

Radi 11. Jun 2012

Quellen? Google hat mal ein Statement selber dazu abgegeben, da musst Du Googeln, es ist...

tingelchen 11. Jun 2012

In diesem Fall hat es mit Nachfrage nicht so viel zu tun. Die erste Preview dazu ist noch...



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