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Smartphones: Alibaba investiert 590 Millionen US-Dollar in Meizu

Das chinesische Internetunternehmen Alibaba kauft sich eine Minderheitsbeteiligung am Smartphone-Hersteller Meizu. Mit diesem Schritt will Alibaba sein eigenes Nischen-Mobilbetriebssystem YunOS alias Aliyun OS stärker verbreiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Alibaba will YunOS mit Meizu voranbringen.
Alibaba will YunOS mit Meizu voranbringen. (Bild: STR/AFP/Getty Images)

Mit einer Investition von 590 Millionen US-Dollar beteiligt sich Alibaba an Meizu. Das gaben beide Unternehmen bekannt. Damit hält Alibaba künftig eine Minderheitsbeteiligung an Meizu. Wie hoch der dann sein wird, teilten die beiden Unternehmen nicht mit. Die geplante Beteiligung muss noch von den zuständigen Aufsichtsbehörden geprüft und genehmigt werden.

Alibaba will YunOS zum Durchbruch verhelfen

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Alibaba will verstärkt Meizu-Smartphones mit dem eigenen Mobilbetriebssystem YunOS alias Aliyun OS auf den Markt bringen. Meizu verkauft bereits Geräte mit Alibabas Betriebssystem, das soll aber noch ausgeweitet werden. Bislang konnte das vor einigen Jahren erschienene Mobilbetriebssystem keine großen Erfolge vorweisen. Bislang haben sich nur kleinere Unternehmen bereiterklärt, Geräte mit YunOS auf den Markt zu bringen.

Vor etwas mehr als zwei Jahren gab es wegen Aliyun OS Streit zwischen Alibaba und Google: Acer wollte ein Smartphone mit Aliyun OS auf den Markt bringen. Allerdings ist Acer Mitglied der Open Handset Alliance (OHA), die sich unter anderem der Unterstützung der Android-Kompatibilität verpflichtet hat. Mit dem Verkauf eines Aliyun-OS-Smartphones würde Acer nach Aussagen von Google eine Nicht-Android-kompatible Plattform unterstützen und daher gegen die Richtlinien der OHA verstoßen.

Meizu mit geringem Marktanteil

Meizu gehört zu den kleineren chinesischen Smartphone-Herstellern, das Unternehmen ist vor allem im heimischen Markt aktiv. Im Januar 2015 verkaufte Meizu nach eigenen Angaben 1,5 Millionen Smartphones und konnte die Verkaufszahlen damit erheblich steigern. Noch im vierten Quartal 2014 lagen die Meizu-Verkaufszahlen bei knapp 2 Millionen Stück, heißt es vom Marktforschungsunternehmen Canalys. Damit lag Meizus Marktanteil in China bei unter 2 Prozent.

Für das laufende Jahr will Meizu die Verkaufszahlen auf 20 Millionen Smartphones erhöhen. In China gehören Xiaomi, Huawei und Lenovo zu den Marktführern bei Smartphones. Alle drei wollen für das laufende Jahr mehr als 100 Millionen Smartphones verkaufen. China gehört zu den größten Smartphone-Märkten, aber auch dort gehen die Absatzzahlen leicht zurück.

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Legacyleader 09. Feb 2015

Mit dem neuem Geld lassen sich doch sicher Geräte mit Snapdragons oder Intel realisieren...

ahoihoi 09. Feb 2015

http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Handset_Alliance


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