• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones: Algorithmus soll Eingaben von Kindern erkennen

Ein neu entwickelter Algorithmus soll künftig erkennen, ob ein Erwachsener oder ein Kind ein Smartphone bedient. Entsprechend könnte die Eingabe blockiert werden, um beispielsweise unbeabsichtigte Käufe zu verhindern. Aktuelle Smartphones bieten aber bereits Schutz vor unabsichtlicher Bedienung.

Artikel veröffentlicht am ,
Kinder am Smartphone
Kinder am Smartphone (Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images)

Wissenschaftler der Universität von South Carolina und der chinesischen Zhejiang-Universität haben einen Algorithmus entwickelt, der Fehlbedienungen durch Kinder auf Smartphones verhindern soll. Wie die Webseite Technology Review des Massachusetts Institute of Technology (MIT) berichtet, soll der Algorithmus automatisch die Unterschiede zwischen Wischbewegungen von Kindern und Erwachsenen erkennen.

Testgruppen aus Erwachsenen und Kindern wurden verglichen

Stellenmarkt
  1. akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal
  2. OEDIV KG, Bielefeld

Dazu haben sich die Forscher angeschaut, wie Kinder im Alter von 3 und 11 Jahren sowie Erwachsene zwischen 22 und 60 Jahren ein Smartphone bedienen. Die Probanden mussten das Smartphone entsperren und anschließend verschiedene Apps bedienen.

Dabei haben die Wissenschaftler Unterschiede in den Wischbewegungen feststellen können. Aufgrund der kleineren Hände berühren Kinder oftmals einen weitaus kleineren Bereich des Touchscreens. Zudem sollen die Bewegungen schwerfälliger sein. Des Weiteren wechseln Kinder nicht so schnell von Wischbewegungen auf Tap-Eingaben.

Anhand dieser Beobachtungen haben die Wissenschaftler den Algorithmus so programmiert, dass er das Smartphone sperren kann, wenn er die Benutzung durch ein Kind zu erkennen glaubt. So soll verhindert werden, dass Kinder etwa unbemerkt Dinge online kaufen.

Einbindung weiterer Parameter geplant

Künftig wollen die Forscher noch weitere Parameter einbinden, beispielsweise die Bewegungen des Smartphones. Kinder tendieren bei der Nutzung eher als Erwachsene dazu, das Gerät hin und her zu bewegen.

Wer verhindern möchte, dass ein Kind unbemerkt über ein Smartphone shoppen geht, kann das allerdings auch heute bereits tun. So bieten im Grunde alle Smartphones einen Schutz per Passwort an, der verhindert, dass ein Kind damit herumspielt. Geben Eltern ihrem Nachwuchs das Smartphone zum Spielen, können dank bereits vorhandener Apps nur bestimmte Anwendungen freigegeben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

MCCornholio 13. Feb 2018

Das nächste mal Nachts vor der Kneipe versuchen ein Taxi zu rufen. Unbezahlbar

Aki-San 13. Feb 2018

:/ Anstatt die Handy so intellilent (:D) zu machen, lieber mal bei den Eltern nachhelfen...

Dadie 12. Feb 2018

Haben sich die UI, die Anforderungen und die möglichen Resultate deine Kassetten auch...

ElMario 12. Feb 2018

herrlich :'D

Sharra 12. Feb 2018

Forscher haben sich angeschaut.... Bla! Haben die Kids vorher schon mit Smartphones zu...


Folgen Sie uns
       


IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte)

Golem.de erzählt die über 100-jährige Geschichte von Big Blue im Video.

IBM - von der Lochkarte zum Quantencomputer (Golem Geschichte) Video aufrufen
Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

IT-Fachkräftemangel: Es müssen nicht immer Informatiker sein
IT-Fachkräftemangel
Es müssen nicht immer Informatiker sein

Die Corona-Pandemie scheint der Digitalisierung tatsächlich einen Schub zu geben. Aber woher sollen die dafür nötigen ITler kommen?
Ein Interview von Peter Ilg

  1. Headhunter "Wegen der Krise verlassen mehr IT-Profis ihre Komfortzone"
  2. IT-Ausbildungsberufe Endlich "supermodern"
  3. Remote Recruiting Personal finden aus der Ferne

Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben
  2. Corona Google und Microsoft starten Weiterbildungsprogramme
  3. Kontaktverfolgung Datenschützer kritisieren offene Gästelisten

    •  /