Smartphones: Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht

Einer Marktprognose zufolge sollen im Jahr 2017 insgesamt 24,1 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft werden - fast die gleiche Anzahl wie im Jahr 2016. Eine Verschiebung hin zu teureren Smartphones wirkt sich allerdings positiv auf den Umsatz aus.

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Der Markt für Smartphones scheint in Deutschland gesättigt zu sein.
Der Markt für Smartphones scheint in Deutschland gesättigt zu sein. (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Einer Prognose des Digitalverbandes Bitkom zufolge könnten im Jahr 2017 insgesamt 24,1 Millionen Smartphones in Deutschland abgesetzt werden. Verglichen mit dem Vorjahr würde dies nahezu unveränderte Absatzzahlen bedeuten: 2016 wurden 24,2 Millionen Geräte verkauft.

Umsätze steigen leicht

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Gleichzeitig sollen die Umsätze leicht um vier Prozent von 9,4 auf 9,8 Milliarden Euro steigen. Dies ließe sich mit einer Verschiebung der Kaufpräferenz erklären: Bitkom zufolge steigt die Nachfrage nach größeren Smartphones, die häufig teurer sind.

Verglichen mit den Gesamtzahlen soll die Nachfrage nach großen Smartphones um acht Prozent steigen und 5 Millionen Geräte umfassen. Nach Berechnungen von Bitkom kostet ein größeres Smartphone durchschnittlich 615 Euro, ein kleineres nur 352 Euro. Der Definition des Branchenverbandes zufolge zählen Geräte mit Displaygrößen ab 5,5 Zoll als großes Smartphone.

Auch Tablet-Absätze bleiben nahezu unverändert

Der Tablet-Markt soll ebenfalls nahezu die gleichen Absatzzahlen wie im Vorjahr zeigen: Die Prognose für 2017 geht von 6,6 Millionen verkauften Geräten aus, im Jahr 2016 wurden 6,7 Millionen Tablets abgesetzt. Der Umsatz soll um 2,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen.

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Die Berechnungen von Bitkom basieren auf Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens IDC, die durch Berechnungen der Bitkom Research GmbH ergänzt wurden. Da es sich um Prognosen handelt, können die tatsächlichen Zahlen am Jahresende durchaus variieren.

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