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Smartphone: Vieles macht Samsung beim Galaxy S7 anders

Das Galaxy S7 soll im kommenden Monat die Nachfolge des Galaxy S6 antreten. Beim neuen Oberklassemodell reagiert Samsung auf einige Kritik am Vorgängermodell. Das Resultat ist eine größtenteils bessere technische Ausstattung.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Galaxy S7 wird im kommenden Monat erwartet.
Samsungs Galaxy S7 wird im kommenden Monat erwartet. (Bild: Donald Bowers/Getty Images for Samsung)

Innen verändert sich einiges, außen nur wenig: So sehen Samsungs Pläne für das Galaxy S7 aus. Auf Venture Beat berichtet der gewöhnlich gut informierte Evan Blass mit Verweis auf Informanten aus dem Samsung-Umfeld über die technischen Veränderungen beim Galaxy S7 im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Galaxy S6 , das zusammen mit dem Edge-Modell Ende Februar 2015 auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wurde.

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Es wird erwartet, dass das Galaxy S7 anlässlich des Mobile World Congress im Februar 2016 offiziell vorgestellt wird und wieder in zwei Varianten erscheint. Die grundlegende Gehäuseform soll unverändert bleiben, es gibt nur minimale Optimierungen. Neben der normalen Version wird es wieder eine Edge-Ausführung mit gebogenem Display geben. Anders als beim Galaxy S6 wird die Edge-Variante aber ein größeres Display erhalten. Das normale Galaxy S7 verwendet wie das Vorgängermodell einen 5,1 Zoll großen Touchscreen.

Galaxy S7 Edge mit größerem Display

Die Edge-Variante wird hingegen ein 5,5 Zoll großes Display erhalten. In beiden Geräten wird ein Super-Amoled-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln verwendet - wie auch beim Galaxy S6. Beide Displays sollen einen Immer-an-Modus erhalten, der pro Stunde die Akkulaufzeit nur um ein Prozent verringern soll. Auch im Galaxy S7 wird der Akku fest eingebaut, die Kapazität jedoch erhöht. Im normalen Modell gibt es statt 2.550 mAh jetzt 3.000 mAh und die Edge-Ausführung mit größerem Display erhält einen 3.600-mAh-Akku.

Das Galaxy S6 hat anders als die Vorgängermodelle von Samsung keinen Steckplatz für Speicherkarten mehr. Das wurde vielfach kritisiert und mit dem Galaxy S7 wird darauf reagiert, indem wieder ein Steckplatz für Micro-SD-Karten eingebaut wird. Bis zu 200 GByte groß darf die Speicherkarte sein. Im Zuge dessen wird es kein 128-GByte-Modell mehr geben, stattdessen wird Samsungs künftiges Topsmartphone wahlweise mit 32 oder 64 GByte Flash-Speicher erscheinen. Der Arbeitsspeicher wird von 3 GByte auf 4 GByte aufgestockt.

Erneut wird Samsung das Galaxy-Topmodell je nach Region mit unterschiedlichen Prozessoren anbieten. In Deutschland wird wohl Samsungs eigener Prozessor Exynos 8890 zum Einsatz kommen. Er setzt auf vier schnelle Kerne mit 2,3 GHz und vier langsamere Kerne mit 1,6 GHz. In anderen Regionen wird Qualcomms Snapdragon 820 verwendet.

Kamera mit geringerer Auflösung

Eine eher ungewöhnliche Änderung ist bei der Kamera geplant. Statt des 16-Megapixel-Modells des aktuellen Galaxy-Topmodells wird das Nachfolgemodell eine 12-Megapixel-Kamera erhalten. Zusammen mit einer lichtempfindlichen Linse mit einer Anfangsblendenöffnung von f/1.7 sollen auch in dunkler Umgebung noch gute Bilder entstehen.

Bezüglich der Kamera gibt es dann eine der wenigen auffälligen Änderungen am Gehäuse. Die Kameralinse ragt jetzt nicht mehr aus dem Gehäuse, sondern ist plan integriert. Außerdem steckt das Galaxy S7 nun in einem Gehäuse nach IP67-Standard, ist also vor eindringendem Wasser und Schmutz geschützt. Aller Voraussicht nach wird das Galaxy S7 mit der aktuellen Android-Version erscheinen.

Von einer 3D-Touch-Funktion und einem Retina-Scanner ist im aktuellen Bericht nicht mehr die Rede. Zuvor gab es einen Bericht des Wall Street Journals, dass das Galaxy S7 einen Retina-Scanner besitzt, um den Nutzer mit einem Scan des Auges zu identifizieren. Einen Iris-Scanner verwendet Microsoft etwa im Lumia 950 XL, um das Smartphone zu entsperren.

Die 3D-Touch-Funktion erlaubt es dem Touchscreen, unterschiedlich starken Druck festzustellen. Die Technik setzt etwa Apple in den aktuellen iPhone-Modellen ein. Derzeit ist nicht klar, ob diese Funktionen im Galaxy S7 enthalten sein werden oder doch nicht eingebaut werden.

Offizielle Informationen zum Galaxy S7 gibt es von Samsung bislang nicht. Der aktuelle Bericht geht davon aus, dass das Galaxy S7 Anfang März 2016 auf den Markt kommt.



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christian_k 16. Feb 2016

Mal ehrlich: Die Kamera des iPhone 6 hat zwar Blende f/2,2, aber auch einen Crop-Factor...

Bautz 08. Jan 2016

Bei meinem Lumia 820 ist das wechselkit meine rechte Hand ... die gabs auch kostenlos ;-)

gema_k@cken 08. Jan 2016

Also vor nicht allzulanger Zeit hatte CM und damit ein großteil der Roms fürs S3 probleme...

nille02 07. Jan 2016

Wenn die Bestellung Nachträglich um 30% reduziert wird, kann man das durch aus erwarten.

Anonymer Nutzer 07. Jan 2016

Und was hat Samsung davon? ;-)


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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