Smartphone-Tastatur: Nuance stellt Swype ein

Die beliebte Tastatur-App Swype wird nicht mehr weiterentwickelt. In Apples App Store ist sie bereits entfernt worden. Die Entwicklung für die Android-Version wird eingestellt. Wer die App besitzt, kann sie aber weiterhin nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Swype-Tastatur wird eingestellt.
Swype-Tastatur wird eingestellt. (Bild: Nuance)

Das Wischen auf Smartphone-Tastaturen ist heute nichts Besonderes mehr. Eine der Apps, die das eingeführt hatten, war Swype. Die App war erst eigenständig und wurde später von Nuance übernommen, einem Anbieter von Sprachsteuersystemen. Nun hat Nuance bekanntgegeben, dass Swype für iOS nicht länger angeboten wird. Wer im App Store auf einem iPhone nach Swype sucht, findet die App auch nicht mehr.

Android-Version weiterhin verfügbar

Stellenmarkt
  1. Referat Organisationsmanagement, Abteilung Informations- und Kommunikationstechnik
    Stadtverwaltung Kaiserslautern, Kaiserslautern
  2. SAP SD/MM Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Bremen
Detailsuche

Etwas besser sieht es bei der Android-Version aus, die weiterhin im Play Store für 1,09 Euro zu haben ist. XDA Developers hat bei Nuance nachgefragt und sich etliche Anwenderberichte bestätigen lassen: Swype für Android wird nicht mehr weiterentwickelt. Wie lange die App noch im Play Store bezogen werden kann, ist derzeit nicht bekannt. Nuance hat angekündigt, sich künftig verstärkt auf den Bereich künstliche Intelligenz für Unternehmen konzentrieren zu wollen. Der Markt für Privatnutzer wird als nicht lukrativ genug eingeschätzt.

Wer die App erworben oder vorinstalliert auf seinem Smartphone hat, wird Swype weiterhin nutzen können. Verschiedene Smartphone-Hersteller wie Huawei oder Samsung haben Swype mit ihren Smartphones ausgeliefert. Es wäre möglich, dass die Gerätehersteller die Swype-Tastatur mit einem künftigen Firmware-Update nicht länger anbieten.

Keine neuen Funktionen für Android-Version

In jedem Fall wird es auch für die Android-Version von Swype keine neuen Funktionen mehr geben und Fehlerkorrekturen werden auch nicht vorgenommen. Als Swype vor knapp zehn Jahren auf den Markt kam, gehörte sie zu den ersten Tastaturen, die sich mit Wischgesten bedienen ließen. Mittlerweile sind die Wischeingaben in vielen anderen Bildschirmtastaturen zu finden. Der Nutzer muss die einzelnen Buchstaben nicht mehr tippen, sondern wischt darüber. Swype wurde im Herbst 2011 von Nuance übernommen, das sich seitdem um das Produkt kümmert - wobei in den vergangenen Monaten nur noch selten neue Funktionen dazugekommen sind.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Das Wischen soll die Eingabe von Texten komfortabler machen und beschleunigen. Idealerweise greift die jeweilige Tastatur-App auf ein Wörterbuch zurück. Der Anwender kann beim Wischen über die Buchstaben auch mal etwas schluderig sein und muss nicht unbedingt jeden Buchstaben erwischen. Das Wörterbuch erkennt dann im Idealfall, welches Wort eigentlich geschrieben werden sollte und ersetzt es automatisch.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


cruse 06. Mär 2018

Ging beim 2. versuch. Der erste war Donautiefhand ^^

EynLinuxMarc 23. Feb 2018

öm hab den auch und ja ich kaufe gerne app, schon um die Werbung loszuwerden und das ich...

TC 20. Feb 2018

Außerdem hat die Pfeiltasten und Tab für Terminalbedienung



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Datenleck
Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt

In einer ungeschützten Datenbank fanden sich die Daten der Thailand-Reisenden aus den letzten zehn Jahren - inklusive Reisepassnummern.

Datenleck: Daten von 106 Millionen Thailand-Reisenden geleakt
Artikel
  1. Laserbeamer: Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro
    Laserbeamer
    Xiaomis Kurzdistanzprojektor kostet unter 1.500 Euro

    Der Fengmi R1 kann aus der Nähe Bilder von 50 bis 200 Zoll aufspannen und kostet relativ wenig. Dafür macht er bei der Auflösung Abstriche.

  2. Unter 100 MBit/s: Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen
    Unter 100 MBit/s
    Bundesland fürchtet Graue-Flecken-Förderung zu verpassen

    Sachsen will mehr FTTH, gerade für ländliche Regionen. Doch der Wirtschaftsminister befürchtet, dass andere Bundesländer schneller sind.

  3. WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
    WLAN und 6 GHz
    Was bringt Wi-Fi 6E?

    Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
    Von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PS5 bei Amazon zu gewinnen • Gaming-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) [Werbung]
    •  /