Smartphone-Tarife: Blau startet mit 5G-Option

In wenigen Tagen ermöglicht mit Blau(öffnet im neuen Fenster) ein weiterer Mobilfunkdiscounter einen Zugang zu 5G. Neu- und Bestandskunden können ab dem Tarif Allnet L eine 5G-Option hinzubuchen. Die Option steht aktuell nur in den Laufzeittarifen zur Verfügung, Nutzer von Prepaid-Tarifen surfen weiterhin mit LTE.
Die 5G-Nutzung kostet bei der O2-Marke einen Aufpreis von 1 Euro monatlich, die Option lässt sich flexibel aktivieren und nach der Laufzeit von 1 Monat wieder deaktivieren. Blau ist hier günstiger als die Konkurrenz. Bei Congstar müssen Kunden zum Beispiel einen Aufpreis von 5 Euro monatlich für 5G zahlen.
Wer sich für die 5G-Option von Blau entscheidet, surft weiterhin mit bis zu 50 Mbit/s im Download und bis zu 32 Mbit/s im Upload. Somit gibt es keinen Unterschied zur mobilen Geschwindigkeit mit LTE. Die Nutzung von 5G ist aber dann interessant, wenn das LTE-Netz am eigenen Wohnort stark überlastet ist.
Neben der 5G-Option führt der Mobilfunkdiscounter eine weitere Neuerung ein. Kunden von Blau können nun Hardware über einen Zeitraum von 36 statt 24 Monaten abbezahlen. So sinken die monatlichen Raten für das Handy, was bei teuren Oberklassen-Smartphones Sinn machen kann.
Zahlreiche Discounter starteten 2023 mit 5G
Zahlreiche Mobilfunkdiscounter ermöglichten ihren Kunden in diesem Jahr einen Zugang zum 5G-Netz. Den Anfang machte die Telekom-Tochter Congstar . Daraufhin folgten weitere Anbieter wie Aldi Talk , Lidl Connect oder Otelo . Immer wieder wurde die Einführung von 5G bei den Discountern als reines Marketing kritisiert. Nutzer zahlen für einen 5G-Zugang im Regelfall einen Aufpreis, surfen jedoch mit der gleichen Übertragungsrate wie bei LTE.



