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Das Panel des Kindle HDX nutzt LTPS.
Das Panel des Kindle HDX nutzt LTPS. (Bild: Amazon)

Smartphone: Sharp-Diplays mit In-Cell-Technik gehen in Serienproduktion

Das Panel des Kindle HDX nutzt LTPS.
Das Panel des Kindle HDX nutzt LTPS. (Bild: Amazon)

Sharp vermeldet die Serienfertigung von In-Cell-Touchscreens für Smartphones. Diese Bauweise integriert die Touch-Funktion direkt in das LCD, um dünnere Displays zu ermöglichen. Für Laptops und Tablets plant Sharp, die In-Cell- mit der Igzo-Technik zu kombinieren.

Sharp hat mitgeteilt, dass seit Juni in Japan die Produktion von In-Cell-Displays für Smartphone-Produzenten läuft. Während herkömmliche Touchscreens mit einer eigenen Schicht für die Touch-Sensorik auskommen, wird diese durch In-Cell direkt in das LCD integriert. Das spart Gewicht, senkt die Produktionskosten und ermöglicht dünnere Geräte mit einer besseren Bildqualität. Die Komplexität in der Herstellung steigt jedoch mit der Auflösung.

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Statt amorphen Siliziums (a-Si) verwendet Sharp LTPS (Low Temperature Poly Silicon), um die Leistungsaufnahme zu senken. Diese Panels liefern höhere Schaltgeschwindigkeiten und kommen bei gleicher Helligkeit mit einer schwächeren Hintergrundbeleuchtung aus, da die TFTs lichtdurchlässiger sind. Geräte wie das iPhone 6 oder das Kindle HDX profitieren bereits von dieser Technologie.

Japan Display (JDI), ein Joint Venture aus Sony, Hitachi und Toshiba, hat bereits im März verkündet, In-Cell-Displays mit 2.560 x 1.440 Pixeln (WQHD) zu produzieren. Im Bereich der Smartphones liefern WQHD-Panels derzeit die höchste Auflösung. LGs G4 ist mit einem In-Cell-Display aus eigener Fertigung ausgestattet.

Igzo-Touchscreens in Entwicklung

Sharp macht in der Pressemitteilung keine Angabe zur Auflösung oder Pixeldichte der neuen Displays, vermeldet aber die Entwicklung von mittelgroßen In-Cell-Touchscreens für Tablets und Notebooks. Statt LTPS kommt dort mit Igzo (Indium-Gallium-Zink-Oxid) ein anderes Trägermaterial zum Einsatz, das ähnliche Vorteile wie LTPS hat, aber kostengünstiger herzustellen ist.

Ein großer Abnehmer für die neuen Panels soll Apple sein: Gerüchten zufolge soll bald ein iPad Pro mit 12,9 Zoll und 2.732 x 2.048 Pixeln erscheinen. Dies wäre logisch, da der Display-Ernergiebedarf bei dieser Größe durch Igzo stark gesenkt werden könnte.


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