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Smartphone: Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte

Für die teuerste Version des Galaxy S10+: Samsung fertigt LPDDR4X-Speicher mit 12 GByte Kapazität in Serie, um das eigene Smartphone damit auszustatten. Das Package fällt sehr flach aus.

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Ein LPDDR4-Package mit 12 GByte
Ein LPDDR4-Package mit 12 GByte (Bild: Samsung)

Samsung hat die Serienfertigung von LPDDR4X-Bausteinen mit 12 GByte begonnen. Das steht für Low Power Double Data Rate Extended und bezeichnet einen Typ von Arbeitsspeicher, wie er primär für Smartphone-Prozessoren und einige sehr wenige Notebook-Chips verwendet wird. Bisher produzierte Samsung nur 8 GByte, die grundlegende Technik für 12 GByte ist die gleiche. Gedacht ist der neue Speicher für das eigene Galaxy S10+ (Test).

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Die 12 GByte beziehen sich auf ein Chipgehäuse, auch Package genannt. Im Inneren stapelt Samsung sechs Dies, belichtete Siliziumplättchen, mit je 16 GBit (2 GByte) Kapazität. Gefertigt werden diese im 10-nm-Class-Verfahren, darunter verstehen Hersteller einen Node - also Prozess - zwischen 10 nm und 19 nm. Durch die Eingrenzung auf 1Y statt 1X dürfte Samsung den Schritt von 18 nm auf 16 nm oder 15 nm gegangen sein. Das Package soll mit 1,1 mm besonders flach ausfallen und somit dünne Smartphones einfacher machen.

Laut Samsung läuft der Arbeitsspeicher im LPDDR4X-4266-Modus, was bei einem typischen 64-Bit-Interface des Prozessors auf eine Datentransferrate von 34,1 GByte pro Sekunde hinausläuft. Samsung produziert den Speicher in seinem Halbleiterwerk in Pyeongtaek in Südkorea. Die dortige Fab, kurz für Semiconductor Fabrication Plant, ist mit über 13 Milliarden US-Dollar eine der größten und teuersten weltweit und hat einen extrem hohen Wafer-Ausstoß. Aus diesen Siliziumscheiben entstehen die Dies, welche dann in das Package gesteckt werden.

Weil sich bisher nur sechs davon in einem Chipgehäuse befinden, ist davon auszugehen, dass Samsung auch Bausteine mit 16 GByte produzieren könnte - die dann aber etwas dicker ausfallen dürften.



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FreiGeistler 18. Mär 2019

Die Google-Entwickler dachten, mit Java-VMs könne man besser isolieren als mit Selinux...


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