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Smartphone-Prognosen: Das Scheitern der Marktforscher

Grandios gescheitert: So fällt das Urteil zu den Prognosen von Marktforschern im Smartphone-Markt aus. Die Entwicklung von Android, iOS und Windows Phone wurde komplett falsch beurteilt. Dennoch sagen die Marktforscher schon wieder die Zukunft voraus.

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IDC hat die wachsende Bedeutung von Android nicht erkannt.
IDC hat die wachsende Bedeutung von Android nicht erkannt. (Bild: Jewel Samad/Afp/Getty Images)

Wir haben uns einmal angeschaut, ob die Prognosen von Marktforschern eintreten. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd: Eigentlich ist alles falsch, was die Marktforscher von IDC vor vier Jahren prognostiziert hatten. Obwohl sie gerade so grandios gescheitert sind, geben sie nicht auf und nennen eine neue Prognose für den Smartphone-Markt in vier Jahren.

Fehleinschätzung bei Android und iOS

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Die Marktforscher haben eine erste Schätzung dazu abgegeben, wie gut sich welche Smartphone-Betriebssysteme im bald endenden Jahr verkauft haben werden. Ganz vorn ist Googles Android-Plattform mit einem Marktanteil von 85 Prozent. Vor vier Jahren hatte IDC somit die Entwicklung von Android komplett falsch eingeschätzt. Der Marktanteil von Android für 2016 wurde mit 63,8 Prozent veranschlagt, also über 20 Prozentpunkte weniger. Aus damaliger Sicht war eine Verringerung des Android-Marktanteils erwartet worden - das Gegenteil ist der Fall. Vor vier Jahren lag der Android-Marktanteil bei etwa 70 Prozent.

Bezüglich iOS hatte IDC einen steigenden Marktanteil prognostiziert. Er sollte innerhalb von vier Jahren von 18,8 Prozent auf 19,1 Prozent wachsen. Tatsächlich ging der iOS-Marktanteil deutlich zurück. Die aktuelle IDC-Prognose für dieses Jahr sieht einen Marktanteil von 14,4 Prozent für Apples Smartphone-Betriebssystem.

Bei Windows Phone lag IDC vollkommen daneben

Noch drastischer lagen die IDC-Analysten bei ihren Prognosen für Microsofts Smartphone-Betriebssystem daneben. Wie auch bei iOS wurde für das damalige Windows Phone eine Zunahme des Marktanteils erwartet - und zwar ganz erheblich. Windows Phone sollte innerhalb von vier Jahren von 2,6 Prozent auf 11,4 Prozent wachsen. Diese Prognose machte IDC im Dezember 2012, ein halbes Jahr zuvor ging IDC sogar von einem Marktanteil von 19,2 Prozent aus.

Das genaue Gegenteil ist eingetreten. Der Marktanteil für Windows Phone wird für das laufende Jahr mit sehr bescheidenen 0,4 Prozent veranschlagt. Die erste IDC-Prognose im Sommer vor vier Jahren sah Windows Phone sogar vor Apples iOS. Soweit ist es aber nie gekommen: Apple hatte immer einen ordentlichen Vorsprung vor Microsoft.

Während also IDC einen deutlichen Bedeutungszuwachs für Windows Phone erwartet hatte, ist das Betriebssytem immer unbedeutender geworden. Selbst Microsoft hat den Support für eigene Apps für Windows Phone mittlerweile eingestellt. Aber auch andere Anbieter haben sich von der Plattform zurückgezogen. Microsofts Signal an App-Entwickler ist: Anscheinend lohnt es sich nicht einmal mehr für Microsoft selbst, Apps für Smartphones mit Windows Phone aktuell zu halten und weiterzupflegen.

Prognose für 2020

Obwohl IDC gerade mit seiner Prognose so massiv falsch gelegen hat, sagen die Analysten wieder die Zukunft in vier Jahren voraus: Demnach hat Android in vier Jahren einen Marktanteil von 85,6 Prozent, bleibt also nahezu unverändert. Auch für den Marktanteil von iOS wird keine große Veränderung gesehen. Statt 14,2 Prozent werden es 14,3 Prozent sein. Windows Phone soll in vier Jahren noch immer einen Marktanteil von 0,1 Prozent aufweisen. In vier Jahren wird sich zeigen, ob IDC diesmal weniger falsch gelegen hat als 2012.



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ocm 02. Dez 2016

Oben wurde geschrieben (vielleicht nicht von dir), dass die sinkenden Verkäufe von...

ocm 02. Dez 2016

Das war vor 5 Jahren mal ein Windows-Vorteil, hat sich heute aber erledigt. Flüssige...

Koto 02. Dez 2016

Du musst aber sehen auch da sind dann die Anteile der Eigenmarken sehr hoch. Also der...

DeathMD 02. Dez 2016

Naja... recht schwer richtige Vorhersagen zu treffen, wenn bei Umfragen niemand den Hofer...

blaub4r 02. Dez 2016

Da brauch man keinen Analysten um das vorher sagen zu können. Außerdem hätte dann ja...


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