Smartphone-Präsentation: Warum Steve Jobs einen iPhone-Prototyp zu Boden warf
Steve Jobs war so stolz auf das erste iPhone , dass er ein großes Wagnis vor versammelter Presse einging, wie erst jetzt bekanntwurde.
Jobs präsentierte das iPhone am 9. Januar 2007. Es wurde erst ab dem 29. Juni des gleichen Jahres verkauft, aber Journalisten schon vorher zum Ausprobieren gezeigt. Einen dieser Prototypen brachte Steve Jobs auf eine Veranstaltung des Wall Street Journals in New York mit.
Jobs wurde in der Erinnerung von Roger Cheng,(öffnet im neuen Fenster) der heute Redaktionsleiter bei CNET ist, im Verlauf des Gesprächs mit rund einem Dutzend Journalisten gefragt, wie es denn um die Haltbarkeit des neuartigen Telefons mit Touchscreen bestellt sei.
Jobs zögerte nicht, sondern warf nach Angaben von Cheng das Gerät durch den Raum, so dass es auf dem Teppichboden landete. Es blieb unversehrt. Wäre es hingegen kaputtgegangen, wäre dieser Umstand wie gerufen gekommen für die versammelten Journalisten. Danach konnten die Journalisten einige der Prototypen ausprobieren, um das damals neuartige Bedienkonzept kennen zu lernen. Wie neu das war, lässt sich auch an folgendem Fakt erkennen: Golem.de bezeichnete das Gerät damals als Ein-Knopf-Handy mit Breitbild .
Steve Jobs startete 1974 bei Atari als Techniker und kam in der Folgezeit mit Steve Wozniak in Kontakt. 1976 gründeten Jobs und Wozniak zusammen mit Ronald Wayne die Apple Computer Company. Jobs starb am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 – also vor genau zehn Jahren, weshalb diese Anekdote wohl auch jetzt ans Tageslicht kam.
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