Abo
  • Services:

Smartphone: Polizei lässt Fingerabdrücke mit Tintenstrahldrucker nachbilden

Forscher der Universität Michigan haben ein Samsung Galaxy S6 ohne ein aufwendiges 3D-Modell eines Fingers entsperrt. Sie druckten den Fingerabdruck mit einem Tintenstrahldrucker und leitender Tinte und überlisteten so den Fingerabdrucksensor.

Artikel veröffentlicht am ,
Fingerabdruck im Rechner
Fingerabdruck im Rechner (Bild: CPOA/CC BY-ND 2.0)

US-Wissenschaftler haben der Polizei geholfen, mit Fingerabdrücken eines Mordopfers dessen Finger künstlich nachzubilden, um sein Smartphone zu entsperren. Das sollte den Ermittlern bei der Suche nach dem Mörder helfen. Die Leiche des Opfers war zu stark verwest - von dort konnten die Fingerabdrücke nicht genommen werden.

Stellenmarkt
  1. Bayerische Versorgungskammer, München
  2. Omniga GmbH & Co. KG, Regensburg

Die Forscher rund um Professor Anil Jain von der Michigan State University wollten zunächst in einem komplizierten und teuren Verfahren aus den 2D-Fingerabdrücken dreidimensionale Modelle mit einem 3D-Drucker erstellen, doch das war nicht nötig.

Vielmehr nutzen sie die Fingerabdrücke des Mordopfers, die bei einer früheren Verhaftung abgenommen worden waren, um diese mit einem speziellen Bildbearbeitungsprogramm zu verbessern. Danach wurden mit einem Tintenstrahldrucker und leitender Tinte die Abdrücke auf Fotopapier ausgegeben und über den Fingerabdruckscanner des Galaxy S6 geführt. Das Smartphone ließ sich tatsächlich entsperren.

Laut einem Bericht von Forbes wurde ein Tintenstrahldrucker des Typs Brother MFC-J5910DW eingesetzt, der hierzulande für etwa 150 Euro zu bekommen ist. Die Tinte soll von AgIC stammen.

Die Wissenschaftler hatten Glück, dass das Smartphone nicht nach einer gewissen Zeit oder einigen Fehlversuchen einen Entsperrcode verlangte. Bei iPhones beispielsweise müssen Nutzer nach 48-stündiger Nichtnutzung des Smartphones ihren Code eingeben. Der fehlte den Ermittlern.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 33,49€
  2. 14,99€
  3. 39,99€ (Release 14.11.)
  4. 45,99€ (Release 12.10.)

frostbitten king 03. Aug 2016

Ist jetzt nichts weltbewegendes. Und spätestens seit dem CCC offiziell, dass Biometrie...

david_rieger 03. Aug 2016

Ist das die neue Masche von Facebook? Zuckerberg stiehlt dreizehnjähirgen Mädchen die...

FreiGeistler 02. Aug 2016

Hoppla, was durcheinandergebracht. Bin entschuldigt, habe Sommergrippe :~( CopperhaedOS...

AllDayPiano 02. Aug 2016

Ja nicht das ganz ganz neue, das jetzt auf dem S7 drauf ist, sondern eines davor.

Makney 02. Aug 2016

99% aller Finger abdrücke die wir hinterlassen sind nicht zu gebrauchen weil...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Logitechs MX Vertical im Test: So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein
Logitechs MX Vertical im Test
So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein

Logitech hat mit der MX Vertical erstmals eine vertikale Maus im Sortiment. Damit werden Nutzer angesprochen, die gesundheitliche Probleme bei der Mausnutzung haben - Schmerzen sollen verringert werden. Das Logitech-Modell muss sich an der deutlich günstigeren Alternative von Anker messen lassen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Logitech MX Vertical Ergonomisch geformte Maus soll Handgelenke schonen
  2. Razer Mamba Elite Razer legt seine Mamba erneut mit mehr RGB auf
  3. Logitech G305 Günstige Wireless-Maus mit langer Laufzeit für Gamer

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /