Smartphone: Oppo entlässt Mitarbeiter nach Zusammenschluss mit Oneplus

Insider berichten, dass sich Oppo bei der Expansion unter anderem nach Europa übernommen haben soll.

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Ein Oppo-Geschäft in Shenzhen
Ein Oppo-Geschäft in Shenzhen (Bild: NICOLAS ASFOURI/AFP via Getty Images)

Der chinesische Hersteller Oppo soll Insidern zufolge rund 20 Prozent der Mitarbeiter seiner Software- und Device-Teams entlassen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf Quellen, die mit der Sache vertraut sind, aber nicht genannt werden wollen.

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Betroffen soll unter anderem das Team sein, das für die Entwicklung von Color OS verantwortlich ist, Oppos Android-Fork. Auch die Abteilung, die für die Entwicklung von Smartwatches und Kopfhörern verantwortlich ist, soll verkleinert werden.

Grund für die Entlassungen ist der ausbleibende Erfolg bei der Expansion in Märkte außerhalb Chinas und offenbar nicht unmittelbar der Zusammenschluss mit Oneplus. Oppo versucht seit längerem, unter anderem in Europa Zugriff auf den Smartphone-Markt zu bekommen, nachdem das Unternehmen nach früheren Bemühungen lange Jahre nicht in Europa aktiv war.

Starke Konkurrenz in Europa

Bislang bleibt der messbare Erfolg allerdings aus. Oppo muss in Europa unter anderem gegen chinesische Konkurrenten wie Xiaomi antreten, die vor allem im Mittelklassesegment gut ausgestattete Smartphones zu verhältnismäßig niedrigen Preisen anbieten. Zusätzlich dürfte Oppos schlechte Marktpositionierung einem Erfolg im Wege stehen. Auch Samsung hat in den letzten Jahren vor allem sein Mittelklassesegment ausgebaut.

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Oppo hat zudem in weiteren Bereichen nicht die erwünschten Erfolge erzielen können. Bloomberg zufolge erreicht das Unternehmen im Smartwatch-Markt beispielsweise weltweit einen Marktanteil von unter einem Prozent. Bei den Kopfhörern kommt Oppo auf einen Marktanteil von 1,7 Prozent, was nach den bisherigen Bemühungen als zu wenig gelten dürfte.

Neben den bislang erfolglosen Expansionen dürfte für Oppo auch der stagnierende Markt in China problematisch sein. Das Land durchlebt zudem immer wieder Lockdowns aufgrund der Covid-19-Pandemie.

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