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Smartphone: Nothing Phone bekommt endlich Android-13-Beta

Es hat gedauert, aber ab sofort verteilt Nothing die erste öffentliche Betaversion von Android 13 für das Nothing Phone.
/ Tobias Költzsch
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Das Nothing Phone bekommt eine erste Version von Android 13. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Nothing Phone bekommt eine erste Version von Android 13. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Das Nothing Phone bekommt die erste Betaversion von Android 13. Wie unter anderem 9to5Google(öffnet im neuen Fenster) berichtet, erhalten registrierte Nutzer das Upgrade ab sofort drahtlos zum Download auf ihr Smartphone angeboten.

Nothing hatte kurz nach Veröffentlichung des Nothing Phone mit Android 12 erklärt , dass das Smartphone Android 13 erst 2023 bekommen wird. An der Aussage hat sich nichts geändert: Die Version für alle Nutzer soll im kommenden Jahr erscheinen, wenn der Betatest abgeschlossen ist.

Zusammen mit Android 13 erhalten die Nothing Phones auch die Benutzeroberfläche Nothing OS in der neuen Version 1.5. Das Upgrade bringt unter anderem eine speziell im Nothing-Stil entwickelte Wetter-App, eine größere Farbauswahl bei den Material-You-Farben, einen QR-Code-Scanner in den Schnelleinstellungen, ein neues Design für die Mediensteuerung und die Möglichkeit, für verschiedene Apps unterschiedliche Sprachen einzustellen.

Video zeigt neue Funktionen

In einem Video(öffnet im neuen Fenster) zeigt Nothing die neuen Funktionen sowie einen laut Hersteller um 50 Prozent beschleunigten App-Start. In den Schnelleinstellungen ist zudem ein verbessertes Pop-Up-Menü für drahtlose Verbindungen wie WLAN und Bluetooth erkennbar. Auch der Gaming-Modus soll verbessert worden sein, ebenso die Einstellmöglichkeiten für die Licht-Benachrichtigungen auf der Rückseite des Nothing Phone.

Android 13 Beta für das Nothing Phone (1) – Trailer
Android 13 Beta für das Nothing Phone (1) – Trailer (01:27)

In einem Gespräch mit Android Authority(öffnet im neuen Fenster) hat Nothing-CEO Carl Pei erklärt, warum es so lange mit dem Upgrade auf Android 13 dauert. Um die Entwicklung zu schaffen, mussten hunderte Programmierstellen ausgelagert werden. Pei zufolge hat Nothing auf Mitarbeiter eines OEM zurückgegriffen, dem es "finanziell nicht gut geht" , ohne Namen zu nennen. Insgesamt soll es sich um 400 Stellen gehandelt haben.

Dieses Outsourcing hat am Ende für mehr Probleme gesorgt als gedacht. Die Mitarbeiter haben zwar einen eigenen Android-Skin entwickelt, dabei aber nie mit anderen Unternehmen kommuniziert. Zu den Kommunikationsschwierigkeiten kam Pei zufolge eine geringe Motivation, da es sich nicht um ein eigenes Projekt gehandelt hatte.


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