Abo
  • IT-Karriere:

Smartphone mit KI: Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

Mit dem Mate 10 Pro hat Huawei sein neues Smartphone mit KI-System-on-a-Chip vorgestellt: Das Gerät kommt mit dem neuen Prozessor Kirin 970, der eine integrierte Neural Processing Unit hat. Beim Display setzt Huawei auf das aktuell angesagte 2-zu-1-Format, bei den Kameras kommt ein Dual-System zum Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Das neue Mate 10 Pro von Huawei
Das neue Mate 10 Pro von Huawei (Bild: Huawei)

Der chinesische Hersteller Huawei hat das neue Android-Smartphone Mate 10 Pro vorgestellt. Es ist wie seine direkten Vorgänger ein Smartphone mit großem Display, beim neuen Modell misst es wieder 6 Zoll.

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Hechingen
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin

Der OLED-Bildschirm ist im 2-zu-1-Format gehalten, also im gleichen Format wie die Displays des LG G6, Samsung Galaxy Note 8 oder Google Pixel 2 XL. Die Auflösung liegt bei 2.160 x 1.080 Pixeln - Huawei verzichtet beim Mate 10 Pro auf einen hochauflösenderen Bildschirm.

Neuer Kirin 970 mit eingebautem KI-Chip

Bereits auf der Ifa 2017 hatte der Hersteller nähere Informationen zum verbauten Chip preisgegeben: Der Kirin 970 hat eine maximale Taktrate von 2,36 GHz und besteht aus 2 x 4 Kernen. Er wird im 10-nm-Verfahren hergestellt und bietet mit der Mali-G72-MP12 eine neue Grafikeinheit, die verglichen mit der Mali-G71-MP8 gleich 50 Prozent mehr Rechenkerne bietet.

  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
  • Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)
Das neue Mate 10 von Huawei (Bild: Huawei)

Das Besondere am Kirin 970 ist die eingebaute NPU (Neural Processing Unit), die auf Basis eines trainierten neuronalen Netzwerkes verschiedene Aufgaben übernehmen kann. Die KI-Berechnungen können mit dem Kirin 970 lokal auf dem Mate 10 Pro erfolgen und müssen nicht mehr in die Cloud ausgelagert werden.

Kamera erkennt Motive dank AI besser

Huawei nutzt dieses Potential unter anderem für die Verbesserung der Kamera: Diese wurde mit Fotos angelernt und soll nun besser Szenen erkennen und die Kamerafunktionen entsprechend einstellen. Außerdem soll, vom Nutzer unbemerkt, die Thread-Verteilung auf die CPU-Kerne effizienter erfolgen, was zu einer längeren Akkulaufzeit führen soll. Auch die Audioqualität will Huawei dank KI verbessern und Hintergrundgeräusche herausfiltern sowie die Lautstärke in bestimmten Situationen automatisch anpassen - beispielsweise im Auto.

Als Hauptkamera setzt Huawei beim Mate 10 Pro wieder ein Dual-System ein, das aus einer 12-Megapixel-RGB-Kamera und einer 20-Megapixel-Monochrom-Kamera besteht. Dank der doppelten Kamera lassen sich auch mit dem Mate 10 Pro wie beim P10 Porträtaufnahmen mit künstlich unscharf markierten Hintergrund anfertigen, die auch über Huaweis Beleuchtungsoptimierungen verfügen.

Beide Objektive haben eine Brennweite von 27 mm, auf das Kleinbildformat umgerechnet, und eine sehr offene Anfangsblende von f/1.6. Entsprechend dürften Aufnahmen bei schwacher Beleuchtung gut gelingen. Die Frontkamera hat 8 Megapixel und eine Anfangsblende von f/2.0.

6 GByte RAM und Cat18-LTE

Das Mate 10 Pro hat 6 GByte RAM und 128 GByte eingebauten Flashspeicher. Das Smartphone hat das aktuell schnellste LTE-Modem am Markt und unterstützt Cat18-LTE. Nutzer können zwei SIM-Karten im Gerät nutzen, einen SD-Karten-Steckplatz hat das Smartphone nicht. WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.2. Ein NFC-Chip ist eingebaut, geladen wird das Smartphone über einen USB-Typ-C-Anschluss, der USB 3.1 unterstützt. Über diesen und einen mitgelieferten Dongle müssen auch Kopfhörer angeschlossen werden: Einen Klinkenanschluss hat das Mate 10 Pro nicht mehr.

Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 4.000 mAh und soll eine Standby-Zeit von über 21 Tagen bieten. Die Sprechzeit soll bei bis zu 32 Stunden liegen. Dank Schnellladefunktion soll das Mate 10 Pro in 30 Minuten von 0 auf 60 Prozent aufgeladen werden können. Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android 8.0 und der Benutzeroberfläche EMUI 8.0.

Mate 10 Pro kostet 800 Euro

Ausgeliefert wird das Mate 10 Pro mit Android 8.0 alias Oreo. Das Smartphone soll für 800 Euro in den Handel kommen. Die anderen Mate-10 Varianten wird Huawei in Deutschland nicht anbieten. Zusammen mit Porsche Design bringt Huawei auch wieder eine Porsche-Mate-10-Version heraus. Dieses hat neben einem anderen Design eine eigene Benutzeroberfläche und 256 GByte Speicher.



Anzeige
Top-Angebote
  1. GRATIS
  2. (u. a. Star Wars, Architecture und Minecraft)
  3. 114,99€
  4. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

Trollversteher 17. Okt 2017

Naja, Fertigung != Entwicklung und Auftragsherstellung. Der Unterschied liegt hier in...

Anonymer Nutzer 17. Okt 2017

Aha. Wäre schön, wenn sowas mal in vergleichenden Tests angesprochen wird. Die...

ichbinsmalwieder 16. Okt 2017

als ein klobiges 800¤-SmartPhone ohne SD-Slot und ohne Qi.


Folgen Sie uns
       


Cepton Lidar angesehen

So funktioniert der Laserscanner des US-Startups Cepton.

Cepton Lidar angesehen Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
Strom-Boje Mittelrhein
Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

  1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
  3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  2. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  3. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera

    •  /