Abo
  • Services:

Smartphone: Microsoft schließt Windows Marketplace für Windows Mobile

Am 9. Mai 2012 macht Microsoft den Windows Marketplace für Windows Mobile 6.x dicht. Dann lassen sich keine Applikationen mehr über den Softwareshop kaufen, herunterladen oder aktualisieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Startbildschirm von Windows Mobile 6.5
Startbildschirm von Windows Mobile 6.5 (Bild: Microsoft)

Microsoft hat Besitzer von Smartphones mit Windows Mobile 6.x per E-Mail darüber informiert, dass der Windows Marketplace für Windows Mobile 6.x nicht mehr lange betrieben wird. Am 9. Mai 2012 wird Microsoft dieses Angebot einstellen, berichtet unter anderem Engadget und zitiert die betreffende E-Mail. Demnach wird es ab dem 9. Mai 2012 nicht mehr möglich sein, über Microsofts Windows Marketplace Applikationen für Windows Mobile 6.x zu beziehen oder auch nur zu aktualisieren.

Stellenmarkt
  1. Hauni Maschinenbau GmbH, Hamburg
  2. Rodenstock GmbH, München

Im Unterschied zu den zentralen Softwareshops moderner Smartphone-Plattformen hat Microsoft den Windows Marketplace für Windows Mobile 6.x erst nachträglich gestartet. Bevor es dieses Angebot gab, wurden Smartphone-Anwendungen in darauf spezialisierten Softwareshops oder direkt beim Hersteller der Applikation gekauft. Es gab für Besitzer eines Windows-Mobile-Smartphones also keine zentrale Anlaufstelle, in der dann alle Anwendungen für die Plattform zu finden waren.

Dieses Manko wollte Microsoft mit dem Start des Windows Marketplace für Windows Mobile 6.x seinerzeit ausgleichen. Weil der bisherige Distributionsweg von Windows-Mobile-Anwendungen aber weiterbestand, gab es für Nutzer von Microsofts Angebot keine Garantie, dass sie darüber alle für die Plattform befindlichen Anwendungen finden konnten.

Vor dem 9. Mai 2012 alle Windows-Mobile-Applikationen aktualisieren

Microsoft empfiehlt Besitzern eines Smartphones mit Windows Mobile 6.x, alle ihre im Windows Marketplace erworbenen Applikationen vor dem 9. Mai 2012 noch einmal zu aktualisieren. Ob Kunden dann weiterhin direkt vom Softwarehersteller der jeweiligen Applikationen noch Updates erhalten, hängt dann von diesen ab. Genaue Aussagen dazu machte Microsoft nicht.

Nach dem 9. Mai 2012 können Besitzer von Smartphones mit Windows Mobile 6.x weiterhin Anwendungen kaufen und auf ihrem Gerät installieren. Allerdings müssen sie dann entweder direkt beim Hersteller der Anwendung oder aber in Softwareshops einkaufen, die sich auf diese Plattform konzentriert haben.

Diesen Weg müssen Nutzer auch einschlagen, wenn sie ihr Windows-Mobile-Smartphone nach dem 9. Mai 2012 zurücksetzen, so dass alle Anwendungsdaten darauf gelöscht werden. Dann müssen sich Gerätebesitzer die betreffenden Anwendungen aus anderen Quellen besorgen, eine Verteilung über den Windows Marketplace für Windows Mobile 6.x gibt es dann eben nicht mehr.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

RønnySchmatzler 10. Mär 2012

Ich fand die Möglichkeit, sich CAB-Dateien von sonstwo zu beziehen und einfach zu...

SaSi 10. Mär 2012

bis auf die kaufoption, die evtl. von irgendeinem erfunden und nachträglich implementiert...

Ama 10. Mär 2012

"für immer" hat i.d.R. eine mittlere Halbwertszeit von ca. drei Monaten - es sei denn, es...

redbullface 09. Mär 2012

Ohne zentrale Anlaufstelle ist es halt wie in der Desktop Welt. Es ist halt nicht mehr...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

      •  /