Abo
  • Services:

Smartphone-Markt: Samsung schwächelt weiter, Xiaomi drängt in die Top 5

Die weltweiten Smartphone-Verkäufe stiegen auch im dritten Quartal 2014 weiter an: Zu den Gewinnern gehören die chinesischen Hersteller, allen voran Xiaomi. Samsung hingegen verliert verglichen mit dem Vorjahreszeitraum weiter an Boden.

Artikel veröffentlicht am ,
Weltweit werden immer mehr Smartphones verkauft - allerdings nicht bei Samsung.
Weltweit werden immer mehr Smartphones verkauft - allerdings nicht bei Samsung. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Die Marktforscher von Gartner haben aktuelle Zahlen zum Smartphone-Markt veröffentlicht: Für das Jahr 2014 erwarten die Analysten, dass weltweit insgesamt 1,2 Milliarden Smartphones verkauft werden. Dabei weisen aufstrebende Märkte wie Afrika, der Nahe Osten und Osteuropa mit knapp 50 Prozent Wachstum im dritten Quartal 2014 verglichen mit dem Vorjahresquartal die stärkste Entwicklung auf. In Europa hingegen gingen die Verkäufe um 5,2 Prozent zurück - laut Gartner das dritte Quartal in Folge.

HerstellerVerkaufte Smartphones 3Q14Marktanteil 3Q14Verkaufte Smartphone 3Q13Marktanteil 3Q13
Samsung73,2 Millionen24,4 Prozent80,4 Millionen32,1 Prozent
Apple38,2 Millionen12,7 Prozent30,3 Millionen12,1 Prozent
Huawei15,9 Millionen5,3 Prozent11,7 Millionen4,7 Prozent
Xiaomi15,8 Millionen5,2 Prozent3,6 Millionen1,5 Prozent
Lenovo15 Millionen5 Prozent12,9 Millionen5,2 Prozent
Andere142,9 Millionen47,5 Prozent111,4 Millionen44,5 Prozent
Total301 Millionen100 Prozent250,3 Millionen100 Prozent
Weltweiter Smartphone-Markt im vierten Quartal 2014 (Quelle: Gartner)
Stellenmarkt
  1. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

Für das dritte Quartal 2014 messen die Marktforscher einen weltweiten Absatz von über 300 Millionen Smartphones - im gleichen Quartal 2013 lag der Absatz noch bei knapp über 250 Millionen Geräten. Bei den Top-5-Herstellern ist Samsung der große Verlierer: Verkaufte das südkoreanische Unternehmen im dritten Quartal 2013 noch 80,3 Millionen Smartphones, so sind es im gleichen Zeitraum 2014 nur noch 73,2 Millionen - ein Rückgang um 10,5 Prozent. Der Marktanteil sinkt von 32,1 Prozent auf 24,4 Prozent. Bereits im zweiten Quartal 2014 musste der Hersteller einen Rückgang der Verkäufe verzeichnen.

Auf dem zweiten Platz liegt Apple mit 38,1 Millionen verkauften Smartphones im dritten Quartal 2014, ein Zuwachs um 26 Prozent verglichen mit den 30,3 Millionen Einheiten im Vorjahresquartal. Der Marktanteil stieg dementsprechend von 12,1 auf 12,7 Prozent. Auf dem dritten Platz konnte sich Huawei etablieren, der chinesische Hersteller erhöhte seinen Absatz von 11,6 Millionen auf fast 16 Millionen Einheiten.

Xiaomi springt in die Top 5

Großer Gewinner unter den chinesischen Herstellern und neues Mitglied der Top 5 ist Xiaomi. Der chinesische Marktführer konnte die Anzahl seiner verkauften Geräte von weltweit 3,6 Millionen im Vorjahresquartal auf 15,7 Millionen im dritten Quartal 2014 vergrößern und liegt damit nur noch knapp hinter Huawei - die Wachstumsrate liegt bei 336 Prozent. Damit hat das Unternehmen von Lei Jun Lenovo überholt, das im dritten Quartal 2014 15 Millionen Smartphones verkaufen konnte. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 12,8 Millionen Geräte.

Smartphone-PlattformVerkaufte Smartphones 3Q14MarktanteilVerkaufte Smartphones 3Q13Marktanteil
Android250,1 Millionen83,1 Prozent205,2 Millionen82 Prozent
iOS38,2 Millionen12,7 Prozent30,3 Millionen12,1 Prozent
Windows Phone9 Millionen3 Prozent8,9 Millionen3,6 Prozent
Blackberry2,4 Millionen0,8 Prozent4,4 Millionen1,8 Prozent
Andere1,3 Millionen0,4 Prozent1,4 Millionen0,6 Prozent
Total301 Millionen100 Prozent250,3 Millionen100 Prozent
Weltweite Smartphone-Plattformen im dritten Quartal 2014 (Quelle: Gartner)

Gemessen an den Betriebssystemen sind Smartphones mit Android weltweit weiterhin führend, im dritten Quartal 2014 wurden insgesamt 250 Millionen Geräte mit Android verkauft. Windows Phone stagniert etwas, den 9 Millionen verkauften Smartphones im dritten Quartal 2014 stehen 8,9 Millionen Geräte im Vorjahreszeitraum gegenüber. Blackberry verliert weiter an Boden, die Anzahl der verkauften Geräte sinkt trotz neuer Geräte von 4,4 Millionen auf 2,4 Millionen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,90€ (bei Zahlung mit Masterpass zusätzlich 25€ Rabatt mit Gutschein: SOMMER25) - Bestpreis!
  2. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  3. 49,97€ (Bestpreis!)

ikso 19. Dez 2014

Samsung hat sich selber ins Bein geschossen, sie waren auf der Pole Position Apple...

bstea 17. Dez 2014

Es gibt auch hier viele Chinesen an den Unis die Geräte aus den Urlaub mitbringen. Wenn...

der_heinz 16. Dez 2014

Wo siehst du auf der Produktseite, dass das Schwarze ab 24.12 wieder verfügbar ist? Das...

project_blue 16. Dez 2014

Wenn man sich die Tendenz anguckt wird das nicht mehr lange so bleiben. Sowohl iOS als...

bstea 16. Dez 2014

Vermutlich muss man da nicht ständig ein neues kaufen weil es ja Updates gibt.


Folgen Sie uns
       


HP Elitebook 735 G5 - Test

Wir schauen uns das HP Elitebook 735 G5 an, eines der besten Business-Notebooks mit AMDs Ryzen Mobile.

HP Elitebook 735 G5 - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /