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Smartphone: LGs Odin-SoC für das G3 geht in die Serienfertigung

Während die internationale Version des LG G3 einen Snapdragon 800 nutzt, könnte im asiatischen Pendant das hauseigene Odin-SoC verbaut sein. Die 28-nm-Fertigung erfolgt bei TSMC; acht ARM-Kerne und eine Mali-Grafikeinheit sprechen für eine hohe Leistung.
/ Marc Sauter
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Die Bestia Odin aus Final Fantasy IX (Bild: Finalcraft)
Die Bestia Odin aus Final Fantasy IX Bild: Finalcraft

LG wird künftig nicht nur SoCs anderer Firmen einsetzen, sondern auch Eigenentwicklungen wie das Odin-SoC in seinen Smartphones verbauen. Wie der Korea Herald berichtet(öffnet im neuen Fenster), hat ein LG-Sprecher die Serienfertigung von Prozessoren bestätigt, diese soll "bald" erfolgen.

Gemeint ist damit nach Ansicht des Korea Herald das Odin-SoC, benannt nach dem Totengott der nordischen Mythologie. Das System on a Chip taucht seit Monaten immer wieder in den Datenbanken populärer Benchmarks(öffnet im neuen Fenster) auf, weswegen die Spezifikationen als recht gesichert gelten. Produziert wird es bei TSMC im 28-Nanometer-Prozess.

Wie die meisten aktuellen SoCs soll Odin ARMs big.LITTLE-Konzept nutzen: Vier schnelle Cortex-A15- rechnen gemeinsam mit vier sparsamen Cortex-A7-Kernen. Diese sollen mit den typischen bis zu 2,2 respektive bis zu 1,7 GHz takten.

Bei der Grafikeinheit herrscht Unklarheit: Frühere Meldungen sprechen von einer PowerVR Rogue, beispielsweise einer G6430, wie sie im iPhone 5S und Intels Moorefield steckt. Neuere Berichte nennen ARMs aktuelle Mali T760, diese Grafikeinheit ist noch in keinem im Handel verfügbaren Gerät verbaut.

Das erste Smartphone mit Odin-Soc könnte das LG G3 sein, zumindest in Asien. Die US-Version nutzt, wie vermutlich auch die Versionen in den meisten anderen Ländern, den Snapdragon 800 mit vier Krait-Kernen und Adreno 330.


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