Smartphone: LGs Odin-SoC für das G3 geht in die Serienfertigung

LG wird künftig nicht nur SoCs anderer Firmen einsetzen, sondern auch Eigenentwicklungen wie das Odin-SoC in seinen Smartphones verbauen. Wie der Korea Herald berichtet(öffnet im neuen Fenster) , hat ein LG-Sprecher die Serienfertigung von Prozessoren bestätigt, diese soll "bald" erfolgen.
Gemeint ist damit nach Ansicht des Korea Herald das Odin-SoC, benannt nach dem Totengott der nordischen Mythologie. Das System on a Chip taucht seit Monaten immer wieder in den Datenbanken populärer Benchmarks(öffnet im neuen Fenster) auf, weswegen die Spezifikationen als recht gesichert gelten. Produziert wird es bei TSMC im 28-Nanometer-Prozess.
Wie die meisten aktuellen SoCs soll Odin ARMs big.LITTLE -Konzept nutzen: Vier schnelle Cortex-A15 - rechnen gemeinsam mit vier sparsamen Cortex-A7-Kernen. Diese sollen mit den typischen bis zu 2,2 respektive bis zu 1,7 GHz takten.
Bei der Grafikeinheit herrscht Unklarheit: Frühere Meldungen sprechen von einer PowerVR Rogue, beispielsweise einer G6430, wie sie im iPhone 5S und Intels Moorefield steckt. Neuere Berichte nennen ARMs aktuelle Mali T760 , diese Grafikeinheit ist noch in keinem im Handel verfügbaren Gerät verbaut.
Das erste Smartphone mit Odin-Soc könnte das LG G3 sein, zumindest in Asien. Die US-Version nutzt, wie vermutlich auch die Versionen in den meisten anderen Ländern, den Snapdragon 800 mit vier Krait-Kernen und Adreno 330.



