Smartphone: LG plant Entwicklerkonferenz für G5-Module
LG wird eine Entwicklerkonferenz ausrichten(öffnet im neuen Fenster) , bei der es um die Entwicklung neuer Module und Zusatzgeräte für das Smartphone G5 gehen wird. Ziel der Konferenz dürfte es sein, langfristig für eine breite Verfügbarkeit zusätzlicher Hardware für das auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 vorgestellte Gerät zu sorgen.

Dafür will LG unter anderen ein Software Developer Kit (SDK) für Entwickler und ein Hardware Developer Kit (HDK) für Hersteller vorstellen. Dadurch sollen sich sowohl Module als auch Zusatzgeräte – von LG als "Friends" bezeichnet – entwickeln lassen. Bei der Konferenz setzt LG offenbar auch direkt auf Unternehmen, die sich an der Entwicklung beteiligen sollen.
Module und "Friends" sollen Funktionen des Smartphones erweitern
Das LG G5 hat einen herausziehbaren Akku, an den sich zusätzliche Module anstecken lassen. Zusammen mit dem Smartphone hat der südkoreanische Hersteller auf dem MWC 2016 einen Kameragriff und ein Audiomodul vorgestellt. Außerdem gibt es einfach zu koppelndes Zubehör, die "Friends".
Dazu zählen bisher unter anderem eine VR-Brille und eine 360-Grad-Kamera. Die Brille konnte Golem.de auf der Messe bereits ausprobieren, insbesondere für Videos scheint sie gut geeignet zu sein.
Konferenz findet in San Francisco statt
Die Entwicklerkonferenz soll im April 2016 in San Francisco abgehalten werden. Laut LG sollen über 400 Teilnehmer kommen, darunter auch zahlreiche Entwickler. Auch Unternehmen und Startups sollen an der Konferenz teilnehmen.
In Deutschland kostet das G5 700 Euro . Je nachdem, wo das Gerät gekauft wird, erhalten Käufer den Kameragriff im Wert von 100 Euro kostenlos dazu.
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