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Oneplus 6T schärfer als iPhone und Note

Das iPhone Xs Max und das Galaxy Note 9 von Samsung können bei Tageslichtaufnahmen nicht mit der Schärfe des Oneplus 6T mithalten. Dabei ist das neue iPhone noch etwas unschärfer als das Galaxy Note 9 und zeigt deutlich mehr Artefakte. Die Schärfe des Oneplus 6T bedingt ebenfalls ein paar Artefakte, die allerdings nicht so stark wie die beim Xs Max sind. Das Pixel 3 XL liegt bei der Schärfe in etwa auf dem Niveau des iPhones.

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Von den Smartphones im Test können das Mate 20 Pro sowie das Galaxy A7 von Samsung Aufnahmen mit sehr starkem Weitwinkel machen. Alle anderen Multikamera-Smartphones setzen auf zwei gleiche Brennweiten oder ein zusätzliches Teleobjektiv. Im Alltag finden wir persönlich ein Superweitwinkel häufig interessanter als ein Tele, etwa für Innenraumaufnahmen oder um einen interessant gefärbten Himmel eindrucksvoll in Szene zu setzen. Idealerweise hat das Smartphone natürlich beide Optionen, wie das Mate 20 Pro.

  • Das Galaxy A7 ist ein Mittelklassegerät und Samsungs erstes Smartphone mit drei Hauptkameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy A7 kann Superweitwinkelaufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 hat eine Kamera mit zwei variablen Blenden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max macht verglichen mit den anderen Geräten bei diesem Motiv ein Bild mit merklich wärmerer Farbtemperatur. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro von Huawei hat wie das Galaxy A7 drei Kameras. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das Mate 20 Pro kann Superweitwinkelaufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 6T macht bei diesem Motiv ein sehr ausgeglichen belichtetes Bild mit guter Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro zeigt verglichen mit dem Mate 20 Pro etwas mehr Zeichnung im Himmel, dafür ist der Rest dunkler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL macht in dieser Situation ein gutes Bild, das von der Belichtung her mit dem des iPhone Xs Max vergleichbar ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Detailvergrößerung zeigt sich, dass das Galaxy A7 nicht mit der Konkurrenz aus der Oberklasse mithalten kann. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 macht im direkten Vergleich ein merklich schärferes Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max kommt von der Detailschärfe nicht an das Galaxy Note 9 heran, zudem haben die Bilder mehr Artefakte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro macht im 10-Megapixel-Modus ebenfalls Bilder mit weniger Detailschärfe, bei voller Auflösung schlägt das Smartphone in puncto Schärfe aber die Konkurrenz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Oneplus erreicht bei seinem neuen 6T eine gute Mischung aus Schärfe und wenigen Artefakten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro hat technisch bedingt ebenfalls eine leicht geringere Detailschärfe, sie ist interessanterweise aber höher als die des Mate 20 Pro. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Verglichen mit dem Oneplus 6T macht das Pixel 3 XL etwas weniger scharfe Bilder mit mehr Artefakten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem Galaxy A7 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem Galaxy Note 9 von Samsung (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem iPhone Xs Max (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem Mate 20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem Oneplus 6T (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem P20 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Tageslichtaufnahme, gemacht mit dem Pixel 3 XL (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Innenraumaufnahmen mit Kunstlicht belichtet das Galaxy A7 etwas zu kurz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 hingegen belichtet so lange, dass die dunklen Stellen hell genug sind - insgesamt wirkt das Bild aber schon leicht überbelichtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max bringt in dieser Situation die Farben der Ballons gut rüber. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Farben stimmen auch beim Mate 20 Pro, das Bild ist aber ein klein wenig zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 6T macht ein realistisch belichtetes Foto, die Farben sind etwas stärker gesättigt als bei den anderen Testgeräten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro macht ein mit dem iPhone Xs Max vergleichbares Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL schafft es in dieser Situation nicht, den Weißabgleich korrekt einzustellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen wie dieser zeigen sich die Grenzen der Kamera des Galaxy A7. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 schafft es, die dunklen und hellen Bereiche anzugleichen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max hingegen macht ein viel zu dunkles Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Nachtmodus des Mate 20 Pro gleicht dunkle und helle Stellen noch besser als das Galaxy Note 9 an und macht mit das beste Bild in dieser Situation. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 6T macht im Standardmodus bereits ein recht gutes Bild, bei dem die Bilddynamik schon ganz gut ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Nachtmodus des Oneplus 6T werden die dunklen Bereiche etwas aufgehellt und die hellen Stellen mit mehr Zeichnung versehen. Beim Spätkauf im Hintergrund zeigt sich, dass diese Funktion hier der des Mate 20 Pro unterlegen ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro hat ebenfalls Huaweis Nachtmodus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Pixel 3 XL macht auch ohne Googles angekündigten Nachtmodus gut belichtete Aufnahmen im Dunkeln, die allerdings mehr Artefakte als die Huawei-Smartphones haben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy A7 hat einen gut umgesetzten Porträtmodus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Galaxy Note 9 hat den Vorteil eines Teleobjektivs, was für die Perspektive bei Porträts vorteilhaft ist. In dieser schwierigeren Belichtungssituation schafft es das Smartphone aber nicht, die helle und dunkle Seite des Gesichts einander anzupassen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das iPhone Xs Max hingegen übertreibt es mit der Anpassung: Das Gesicht wirkt auf uns zu ausgeglichen, dem Bild fehlt es insgesamt an Kontrast. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mate 20 Pro hingegen bildet die Belichtungssituation realistisch ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Oneplus 6T macht ein ausgeglichenes Porträt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch das P20 Pro bildet die Lichtsituation realistisch ab. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Porträtmodus gehört zu den Stärken des Pixel 3 XL - auch ohne zweites Objektiv. Am Übergang zwischen Vorder- und Hintergrund gibt es aber einige kleine Fehler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Galaxy A7 kann Superweitwinkelaufnahmen machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Galaxy A7 hat verglichen mit dem Huawei-Smartphone in etwa die gleiche Brennweite beim Superweitwinkel, auf den ersten Blick wirkt diese aber fast schon wie ein Fisheye. Das liegt an einer nur sehr geringen Verzerrungskorrektur: Die Superweitwinkelaufnahmen des Mate 20 Pro werden so weit entzerrt, dass der Weitwinkeleffekt noch merklich zu sehen ist, die Bilder aber keinen nennenswerten Fisheye-Effekt haben. Das passiert beim Galaxy A7 nicht. Manch einem mag der Türspion-Effekt gefallen, wir ziehen ein etwas entzerrtes Bild allerdings vor.

Das Mate 20 Pro, das iPhone Xs Max, das Galaxy Note 9 und der vorige Sieger P20 Pro haben Teleobjektive eingebaut, die je nach Modell eine zweifache oder dreifache optische Vergrößerung bieten. Das ist unserer Meinung nach besonders im Porträtmodus praktisch, da die Perspektive bei diesen Objektiven vorteilhafter für die Darstellung von Gesichtern ist. Beim Mate 20 Pro müssen wir wie beim P20 Pro wieder manuell den Dreifachzoom aktivieren, standardmäßig arbeitet der Porträtmodus des Gerätes mit dem Standardobjektiv, das weitwinkelig ist.

Alle Geräte in unserem Test verfügen über eine Porträtfunktion, die den Hintergrund unscharf maskiert und die porträtierte Person auf diese Weise freistellt. Generell ist die Qualität der Aufnahmen bei allen Smartphones gut, bei der Trennung zwischen scharfem Vordergrund und unscharfem Hintergrund fallen uns keine großen Fehler auf.

Pixel 3 XL braucht kein zweites Objektiv für gute Porträts

Gut gefällt uns die Aufnahme des Pixel 3 XL, das als einziges Gerät in unserem Test ohne zweites oder gar drittes Objektiv auskommt. Dennoch ist der Porträtmodus dank eines guten Algorithmus sehr gelungen, die Hintergrundunschärfe wirkt auf uns natürlich. Im Bereich der Haare des Porträtierten gibt es allerdings kleine Fehler, die bei den anderen Test-Smartphones nicht auftreten. Die Tiefeninformation, die dank eines zweiten Objektivs gewonnen wird, hilft in der Praxis bei solchen kleinen Details.

Ebenfalls eine schöne Unschärfe generiert das Galaxy A7. Beim Galaxy Note 9 wirkt der Hintergrund in einer unserer Testaufnahmen ungleichmäßig unscharf. Das iPhone Xs Max macht mitunter sehr kontrastarme Porträts, die eine zu ausgeglichene Bilddynamik haben - dadurch gehen beispielsweise farbliche Nuancen in den Haaren verloren. Zudem sind die Übergänge zwischen Vorder- und Hintergrund unscharf, was ein insgesamt sehr weiches Bild ergibt.

Das Mate 20 Pro bildet die tatsächlich vorhandene Lichtsituation realistisch ab - in unserem Beispiel war die rechte Seite des Bildes aufgrund der Fenster links im Bild tatsächlich merklich dunkler. Das Oneplus 6T gleicht hier wie das iPhone Xs Max stärker die Unterschiede in der Beleuchtung aus, allerdings nicht so extrem wie das iPhone. Insgesamt macht das neue Oneplus-Smartphone gute Porträts. Das Galaxy Note 9 bildet die Lichtsituation ebenfalls realistisch nach, belichtet in unserem Beispiel das Motiv aber über: Anstatt die helle Seite des Gesichts normal belichtet darzustellen und die dunkle Seite etwas "absaufen" zu lassen, wird die dunkle Seite aufgehellt - was zu einer überbelichteten hellen Seite führt.

Belichtungsoptimierungen im Porträtmodus

Einige der Smartphones in unserem Test erlauben es, die Belichtungssituation bei Porträtaufnahmen zu beeinflussen: das iPhone Xs Max und das Mate 20 Pro. In der alltäglichen Nutzung haben wir diese Optionen meistens nicht verwendet, und falls doch, dann nur als Spielerei. Sinnvoller finden wir es, beim Fotografieren selbst auf die tatsächlichen Lichtverhältnisse zu achten und diese in die Aufnahme einfließen zu lassen - die Ergebnisse einer derart bewusst gestalteten Aufnahme halten wir in der Regel immer für besser.

 Smartphone-Kameras im Vergleich: Die Allrounder in der HosentascheNachtaufnahmen mit speziellen Aufnahmemodi 
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Mick1981 05. Jun 2019

Ich habe mich mal als ebay Händler versucht und habe die Fotos mit meinem iphone 6...

Eheran 28. Nov 2018

Ja, aber die Aufnahme"Software" muss es ja auch unterstützen. Für dedizierte Tonaufnahmen...

Eheran 28. Nov 2018

+1

Stefan900 21. Nov 2018

Es hängt auch davon ab wie teuer das Handy war. Wenn der Akku von einem 150Euro Handy...

Seizedcheese 20. Nov 2018

Oder man schießt halt mal interessante Motive RAW und bearbeitet dann alle mit dem...


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