Smartphone: iFixit rechnet mit Samsungs Upcycling-Programm ab

2017 hatte Samsung große Pläne für ein Upcycling-Programm, mit dem alte Modelle neue Verwendungen finden sollten. Daraus ist nicht viel geworden.

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Ein Galaxy S9 als Lichtsensor
Ein Galaxy S9 als Lichtsensor (Bild: Samsung)

Die Macher der Reparaturseite iFixit haben mit Samsungs Upcycling-Programm für Galaxy-Smartphones abgerechnet. Samsungs Vorhaben, alte Smartphone neuen Verwendungen zuzuführen anstelle sie zu entsorgen, sei bislang weit von dem entfernt, was der südkoreanische Hersteller ursprünglich vorgestellt hatte.

Das ursprüngliche Konzept hatte 2017 iFixit so weit überzeugt, dass das Unternehmen seinen Namen für das Programm hergegeben und daran mitgearbeitet hatte. Wie iFixit in einem Blogbeitrag schreibt, sollten alte Geräte komplett geöffnet werden, um neue Software installieren zu können.

Auf diese Weise hätten Nutzer nicht nur alternative Android-Systeme installieren können, sondern auch andere Software. Für diese sollte es einen Open-Source-Marktplatz geben. Angedacht wurde unter anderem die Steuerung eines Aquariums.

Samsungs Upcycling-Programm bislang eher spärlich

Über die Realität des Programms im Jahr 2021 beklagt sich iFixit ziemlich enttäuscht. Aktuell ist das Programm nur für Modelle ab dem Galaxy S9 verfügbar - ein Smartphone, das im Grunde immer noch ziemlich leistungsfähig ist. Momentan können Besitzer des Gerätes es als Babyfon verwenden oder als Lichtsteuerung.

Die Macher von iFixit bemängeln, dass das Gerät die Arbeit eines Lichtschalters für 30 US-Dollar übernimmt, gleichzeitig aber für über 150 US-Dollar verkauft werden könnte. Mit einem Raspberry Pi für 40 US-Dollar ließe sich mehr anfangen, sagt iFixit.

Tatsächlich ist das Upcycling-Programm von Samsung bislang weit von dem entfernt, was das Unternehmen einst ankündigte. Dabei dürften in den Schubladen der Nutzer zahlreiche ungenutzte Samsung-Geräte liegen, die immer noch leistungsfähig genug sind, um etwa IoT-Geräte zu steuern.

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