Smartphone-Hersteller: Oneplus will Datensammlung einschränken

Oneplus lenkt ein bisschen ein und will künftig weder die IMEI, noch die Telefonnummer der Nutzer erheben. Andere Informationen sollen aber auch nach einem Opt-out weiter übertragen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Oneplus sammelt bislang viele Informationen über Nutzer - ohne diese zu informieren.
Oneplus sammelt bislang viele Informationen über Nutzer - ohne diese zu informieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der chinesische Smartphonehersteller Oneplus will künftig weniger Daten über Nutzer erheben und eine einfachere Opt-out-Möglichkeit geben - allerdings nicht für alle übertragenen Informationen. Hintergrund war der Bericht des Hackers Chris Moore aus dem Sommer, der kritisiert hatte, dass unter anderem auch Daten zur Aktivierung und Deaktivierung des Displays sowie die IMEI- und Telefonnummer an Oneplus übertragen wurden.

Im offiziellen Forum erklärt Oneplus jetzt, dass ab Ende Oktober bei der Einrichtung von Oxygen OS eine Opt-out-Möglichkeit angeboten werden soll. Offiziell heißt die Option "User Experience Program". Der Einrichtungsassistent werde deutlich erklären, dass es sich dabei um ein Programm zur Datenanalyse handele. Auf die Erhebung von Telefonnummern, Mac-Adressen und WLAN-Informationen wolle man zudem künftig komplett verzichten.

Nach Opt-out keine Verknüpfung mehr mit Geräteinformationen

Ein Opt-out ist bereits heute grundsätzlich möglich, allerdings ist die Option in den Einstellungen nicht ohne Weiteres zu finden. Vielen Nutzern war zudem nicht bewusst, welche Daten zu welchen Zwecken übertragen wurden. Wer den Opt-out aus dem Programm nutzt, dessen Analysedaten werden nach Aussage von Oneplus zwar weiter erhoben, aber nicht mehr mit den eigenen Geräteinformationen verknüpft.

Grund für die Erhebung sei ein besserer Support nach Abwicklung des Verkaufsvorgangs. Oneplus gibt außerdem an, dass die Nutzungsdaten und die Geräteinformationen in zwei verschiedenen Paketen jeweils "sicher" übertragen würden. Gemeint ist vermutlich eine TLS-Transportverschlüsselung. Nähere Angaben macht Oneplus nicht.

Die für die Datenübertragung verantwortliche Device Manager App von Oneplus kann per ADB über den Befehl pm uninstall -k --user 0 net.oneplus.odm entfernt werden, wie der Twitter-Nutzer @JaCzekanski schreibt. Der Hacker Chris Moore hat seine Entdeckung auf einem Oneplus 2 gemacht. Die Antwort von Oneplus legt aber nahe, dass auch andere Modelle betroffen sind. Das konnten wir aber bislang noch nicht verifizieren.

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SufoFu 16. Okt 2017

Xposed und Root Cloaking kann sich auch selber schreiben, oder noch besser benutzt nicht...

bazoom 16. Okt 2017

Das hat nichts mit Android zu tun, die allermeisten die ich kenne, sind generell...

SufoFu 16. Okt 2017

Verbindung prüfen: adb devices scannen ob das Gerät gefunden wird. Verbindung mit Gerät...

DarkSpir 16. Okt 2017

Wann ist es eigentlich salonfähig geworden dem Kunden offensichtlichen Bullshit zu...



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