Smartphone: Handel verlangt 750 Euro für LGs G5
Bei mehreren deutschen Onlinehändlern kann LGs G5 bereits vorbestellt werden. Alle Händler verlangen jeweils 750 Euro für das neue Topsmartphone von LG. Golem.de hat nochmals beim Hersteller nach dem Preis gefragt, aber dieser will weiterhin keinen nennen. Auch einen Termin für die Markteinführung gibt es von LG weiterhin nicht. Ein Händler nennt als voraussichtliches Lieferdatum den April 2016. Es wäre also auch denkbar, dass es noch ein paar Wochen später wird.

LG hat das G5 auf dem Mobile World Congress 2016 vorgestellt und mit dem neuen Ansatz Aufmerksamkeit erregt. Das G5 ist erweiterbar, indem der Akkuschacht für Zubehör genutzt werden kann. Dazu wird der untere Rand des G5 abgenommen und der Akku entfernt, damit dort anderes Zubehör eingesteckt werden kann. Uns hat das Konzept im Hands on sehr gut gefallen, zumal der Austausch der Module leicht und schnell funktioniert. Zu den Preisen für die Zubehörteile gibt es noch keine weiteren Informationen.
Angetan war Golem.de auch vom Kameramodul, das im weitesten Sinne zwar nur ein Kameragriff ist. Es erleichtert aber die Bedienung der guten Hauptkamera des G5 erheblich, weil wichtige Kamerafunktionen deutlich komfortabler erreichbar sind. Zudem verlängert es gleich die Akkulaufzeit des Smartphones. Allerdings muss sich der Nutzer an den Buckel im Gehäuse gewöhnen, der dadurch entsteht.
Bei der Hardware ist LG keine Kompromisse eingegangen: Das Smartphone ist technisch auf der Höhe der Zeit und entspricht dem, was Käufer von einem aktuellen Oberklasse-Smartphone erwarten. Vielversprechend ist die zweilinsige Hauptkamera. Ein Objektiv ist für Aufnahmen mit einem Winkel von 78 Grad zuständig – hier gibt es einen 16-Megapixel-Sensor. Das zweite Objektiv mit 8 Megapixeln hat einem Aufnahmewinkel von 135 Grad.
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