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Smartphone: Google verteilt Patch für Pixel mit Akkuproblemen

Die Google-App hat bei den aktuellen Pixel-Smartphones zu Überhitzen und schlechten Akkulaufzeiten geführt – jetzt gibt es Abhilfe.

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Lässt sich bald wieder angenehm in der Hand halten: das Pixel 7 Pro von Google (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat angekündigt, dass das Akkuproblem zahlreicher Pixel-Smartphones mithilfe eines serverseitigen Patches gelöst wird. Dies erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung an 9to5Google. Demnach müssen betroffene Nutzer nichts weiter unternehmen; sie sollen in den kommenden Tagen eine deutliche Besserung der Situation bemerken.

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Hintergrund sind andauernde Nutzerberichte, die von sehr warmen Pixel-Smartphones berichteten. Die Smartphone entluden sich zudem deutlich schneller als gewohnt, obwohl Betroffene an ihrem Nutzungsverhalten nichts geändert hatten. Vor allem Modelle der Pixel-6- und Pixel-7-Reihe waren von dem Problem betroffen.

Nutzer vermuteten, dass die Google-App auf den Smartphones hinter dem ungewünschten Verhalten steht. In der Akkustatistik tauchte die App mitunter mit einem Anteil von 30 Prozent an der Akkunutzung auf, was ein wesentlich höherer Wert als gewöhnlich ist. Betroffene konnten den Zeitpunkt der negativen Veränderungen auf den 12. Mai 2023 datieren.

Zurücksetzen der Google-App half nicht

Allerdings half es auch nicht, die Google-App auf eine Version vor dem 12. Mai zurückzusetzen. Daher vermuteten Betroffene bereits, dass es sich um einen Server-seitigen Fehler handele. Dies bestätigte Google 9to5Google nun: Eine Änderung im Backend der Google-App habe zu der unerwünschten Akkunutzung samt Hitzeentwicklung geführt.

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Dass Google das Problem relativ schnell gelöst hat, ist vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass es keinen Workaround gab. Die betroffenen Smartphones entluden sich mitunter so schnell, dass drahtlose Ladegeräte sie nicht aufladen konnten.