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Smartphone: Gerüchte um Fusion von Oneplus und Realme

Schon länger gibt es Gerüchte um Veränderungen bei Oneplus. Nun soll es eine Fusion mit einer anderen BKK-Marke gegeben haben.
/ Tobias Költzsch
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Oneplus und seine Schwestermarke Realme sollen fusioniert haben. (Bild: Oneplus)
Oneplus und seine Schwestermarke Realme sollen fusioniert haben. Bild: Oneplus

Die Smartphone-Marken Oneplus und Realme sollen fusioniert haben. Das berichtet Android Authority(öffnet im neuen Fenster) unter Bezugnahme auf den chinesischen Leaker Digital Chat Station. Beide Unternehmen gehören zum chinesischen BKK-Konzern, dem auch Oppo gehört.

Demnach soll der Präsident von Oneplus China, Li Jie, die Produktentwicklung verantworten und dem Gründer von Oneplus, Pete Lau, untergeordnet sein. Der bisherige Vice President von Realme, Wang Wei, wird stellvertretender Geschäftsführer unter Li.

Beide Marketingabteilungen sollen künftig zusammenarbeiten. Ob die bisherigen Markennamen und Produktpaletten erhalten bleiben oder verworfen werden, ist nicht bekannt. Auch ob der Zusammenschluss einen neuen Namen bekommen wird, ist unklar. Realme war im Markenkonglomerat von BKK für preiswerte Smartphones bekannt. Auch in Deutschland hat die Marke ihre Geräte angeboten, über die Jahre aber keinen nennenswerten Marktanteil erreichen können.

Oneplus fusionierte bereits 2021 mit Oppo

Oneplus startete 2014 mit dem Oneplus One durch, einem sehr preiswerten Smartphone mit Top-Ausstattung. In den Folgejahren näherten sich Oneplus' Smartphones den Preisen der Konkurrenz an. Zudem wurden auch preiswertere Modelle mit abgespeckter Ausstattung veröffentlicht. 2021 schlossen sich Oneplus und Oppo zusammen. Denkbar ist, dass Oneplus nun wieder aus dem Verbund mit Oppo gelöst wird.

Eine offizielle Bestätigung für die Fusion zwischen Oneplus und Realme gibt es noch nicht. Angesichts der Veränderungen bei Oneplus in den vergangenen Wochen ist der Zusammenschluss aber nicht unwahrscheinlich. Zahlreiche Manager in Europa haben ihre Positionen aufgegeben, der Geschäftsbetrieb liegt hierzulande seit einiger Zeit bereits relativ brach.


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