Smartphone: Foxconn könnte iPhones in Mexiko bauen

Insidern zufolge soll Foxconn eine Verlagerung der Produktion nach Mexiko erwägen. Grund sind die Spannungen zwischen den USA und China.

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Foxconn hat bereits Fabriken in Mexiko.
Foxconn hat bereits Fabriken in Mexiko. (Bild: Reuters)

Der taiwanische Elektronikhersteller Foxconn soll ebenso wie der Mitbewerber Pegatron eine Verlagerung seiner Fertigung nach Mexiko erwägen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Personen, die mit der Sache vertraut sind.

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Demnach will Foxconn in Mexiko unter anderem auch iPhones fertigen, Apple sei an den Plänen allerdings nicht direkt beteiligt. Bislang stellt Foxconn in dem mittelamerikanischen Land hauptsächliche Fernseher und Server her.

Sowohl Foxconn als auch Pegatron sind als Auftragsfertiger für Apple bekannt. Die Produktion erfolgt hauptsächlich in Asien, vor allem in China, Vietnam und Indien. Eine Verlagerung nach Mexiko könnte den Unternehmen Entlastung im US-chinesischen Wirtschaftskonflikt verschaffen. Die Produktion in China wird mittelfristig wegen Einfuhrabgaben in die USA weniger rentabel.

Auch Pegatron soll Produktion nach Mexiko verlagern

Pegatron soll sich in frühen Verhandlungen bezüglich einer neuen Fabrik in Mexiko befinden, in der Chipsätze und andere elektronische Komponenten gefertigt werden sollen. Sowohl Pegatron als auch Apple haben einen Kommentar zu den Gerüchten abgelehnt. Foxconn hat Reuters mitgeteilt, dass die aktuellen Investitionen in Mexiko nicht erhöht werden sollen.

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Besonders Foxconns Standpunkt gegenüber der Produktion in China ist hinlänglich bekannt. Der Vorsitzende des Unternehmens, Young Liu, erklärte vor Kurzem, dass Chinas Tage als Weltfabrik gezählt seien. Nicht-chinesische Unternehmen wie Foxconn müssten sich in Zukunft nach alternativen Produktionsstandorten umsehen. Bei Foxconn ist der Anteil der nicht in China stattfindenden Produktion von 25 Prozent im Juli 2019 auf 30 Prozent im Juli 2020 gestiegen.

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deutscher_michel 25. Aug 2020

Oh ein Kenner der Branche und Produktion. Na dann kann ja nichts schief gehen..

gelöscht 25. Aug 2020

Ist ein bisschen überspitzt, aber prinzipiell richtig. In der NGO in Peru in der wir...

Allandor 25. Aug 2020

Waren die es nicht mit denen Trump so geprahlt hat, das sie ein Werk in den USA eröffnet...



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