Smartphone-Fotografie: LEDs sollen unsichtbare Werbebotschaften senden

Das beleuchtete Werbeschild der Zukunft könnte nach einem Vorschlag von Intel per Lichtimpuls Daten senden, die beim Abfotografieren vom Smartphone oder der Digitalkamera erkannt werden. So könnte wie bei QR-Tags zusätzliche Werbung übermittelt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Visible Light Comunication übermittelt Informationen über Lichtimpulse aufs Smartphone.
Visible Light Comunication übermittelt Informationen über Lichtimpulse aufs Smartphone. (Bild: Intel Labs)

Die Bildsensoren von Smartphones werden bislang fast nur für die Fotografie verwendet, doch auch für den Empfang von Daten könnten sie genutzt werden. Intel schlägt dazu ein vereinheitlichtes Kommunikationsprotokoll vor, mit dem die sogenannte Visible Light Communication (VLC), englisch für: "Kommunikation über sichtbares Licht", herstellerübergreifend funktionieren könnte. Damit könnte eine Art QR-Code durch Lichtimpulse etabliert werden, der beim Betrachten von LED-Werbeschildern gar nicht auffällt und nur beim Abfotografieren oder Filmen ausgewertet wird.

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Rick Roberts von den Intel Labs zeigt in einer Präsentation für die Standardisierungsorganisation IEEE die grundlegende Idee hinter der unidirektionalen Kommunikation auf und beschreibt neben der Werbung auch noch andere Einsatzzwecke (PDF). So könnte eine Art Ortungssystem für Innenräume entwickelt werden. Der Anwender kann dabei mit einem Foto Richtung Decke seine Position innerhalb eines großen Raumes bestimmen, die die Beleuchtung übermittelt. Die IEEE bemüht sich um eine Standardisierung von VLC.

Die Lichtkommunikation ist mit der eines Morsecodes vergleichbar, nur dass statt einer Lichtquelle hier gleich zahlreiche einzelne LEDs funken können. Das darunterliegende Protokoll müsste erst einmal festgelegt werden, damit die Smartphone- und Kamerahersteller die angeblich für das menschliche Auge nicht sichtbaren Lichtblitze überhaupt interpretieren können.

Die Implementierung auf Seiten der Kameras wäre mit Software lösbar und würde keine Hardware-Modifikationen erfordern, schreibt Roberts in der Präsentation. Zudem gibt es Millionen von Empfangsgeräten, was die Einführung einer solchen Technik deutlich erleichtern würde.

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Forscher am Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin hatten schon 2011 mit sichtbarem Licht eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 800 MBit/s mit LEDs ermöglicht, die eigentlich zur Raumbeleuchtung eingesetzt werden. Die als Visible Light Communication (VLC) bezeichnete Technik wurde ursprünglich vom HHI zusammen mit Siemens und France Telecom Orange Labs entwickelt.

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IrgendeinNutzer 30. Jul 2013

Besonders "lustig" ist es immer zu sehen, wie Firmen Promis extrem viel Geld in den...

MarioWario 30. Jul 2013

1+ - dachte ich auch gleich :-)

jeegeek 30. Jul 2013

Naja dann greifen wir einfach zur guten alten analogen Fotografie zurück :)

blaub4r 30. Jul 2013

Ich frage mich auch immer wieder. Da wundern die sich echt noch das jeder werbeblocker...



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