Smartphone: Fairphone 3+ bekommt bessere Kamera

Das neue Fairphone hat ein verbessertes Kameramodul, das auch in das Vorgängermodell eingebaut werden kann.

Artikel veröffentlicht am ,
Das in seine Module zerlegte Fairphone 3+
Das in seine Module zerlegte Fairphone 3+ (Bild: Fairphone)

Fairphone hat sein neues Fairphone 3+ vorgestellt. Bei dem Smartphone handelt es sich um eine leicht verbesserte Version des Fairphone 3, das neue Module für die Front- und Hauptkamera bekommen hat. Ansonsten sind die technischen Daten identisch.

Stellenmarkt
  1. Storage Engineer (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. IT Administrator (m/w/d)
    SySS GmbH, Tübingen
Detailsuche

Der Firmenphilosophie von Fairphone folgend, sollen bisherige Besitzer nicht von ihrem Fairphone 3 auf das neue Plus-Modell wechseln. Das Gerät richtet sich eher an Neukunden oder Besitzer älterer Fairphone-Modelle.

Damit auch Fairphone-3-Besitzer in den Genuss der neuen Kameras kommen können, sind die Module mit dem Fairphone 3 kompatibel und auch separat erhältlich. Das Fairphone 3 ist damit wohl das einzige aktuell erhältliche Smartphone, für das es aktualisierte Bauteile gibt, die Nutzer einfach selbst installieren können.

48 statt 12 Megapixel

Die neue Hauptkamera verwendet anstelle des bisherigen 12-Megapixel-Sensors einen 48-Megapixel-Sensor. Die Frontkamera hat im neuen Modul 16 Megapixel, bisher waren es 8 Megapixel. Neben der Auflösung hat Fairphone eigenen Angaben zufolge auch die Objektverfolgung, den Autofokus und die Bildstabilisierung verbessert.

  • Die Kamera des Fairphone 3 macht anständige Fotos, die qualitativ besser als die des Vorgängermodells sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings kann die Kamera nicht mit der Konkurrenz mithalten: In dieser Situation bringt die manuell zugeschaltete HDR-Funktion beispielsweise nicht die erwartete ausgeglichene Belichtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation wirkt das Bild viel zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild ist der Vordergrund zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen 5,7 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Fairphone 3 ist transparent, so dass das Innenleben erkennbar ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 wird über einen USB-C-Anschluss geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz des etwas breiten Rahmens um das Display liegt das Fairphone 3 gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Interessant ist das Fairphone 3 nicht nur wegen seiner nachhaltigeren und faireren Produktion, sondern auch wegen der einfachen Reparierbarkeit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 lässt sich fast komplett auseinandernehmen. So lassen sich die wichtigsten Komponenten einfach reparieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben das Modul mit der 12-Megapixel-Hauptkamera, darunter das Modul mit der Frontkamera und dem Lautsprecher für Telefonie. Rechts das Lautsprechermodul, ganz unten das Modul mit dem Vibrationsmotor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht ausgebauen können Nutzer unter anderem das SoC, das im Alltag aber wohl auch nicht kaputt gehen dürfte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Fairphone 3 hat einen 5,7 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Das Fairphone 3+ besteht wie das Fairphone 3 aus sieben Modulen und der Hauptplatine. Die Module lassen sich ohne viel Mühe ausbauen und - wie jetzt mit den neuen Kameramodulen - austauschen. Das ist nicht nur bei verbesserten Modulen praktisch, sondern vor allem im Fall eines Defekts.

Wie bei seinen Vorgänger-Smartphones versucht Fairphone auch beim aktuellen Modell, die Fertigung möglichst fair und nachhaltig zu gestalten. Das Gerät hat einen hohen Anteil an recycelten Materialien, viele Inhaltsstoffe stammen aus zertifiziert fairer und nachhaltiger Produktion.

Fairphone 3+ Dual-SIM 4GB/64GB Black Android 10.0 Smartphone, FP3+, Schwarz

Das Fairphone 3+ wird mit Android 10 ausgeliefert. Im September 2020 soll auch für das Fairphone 3 das Upgrade auf die aktuelle Android-Version erscheinen. Das Fairphone 3+ kostet 470 Euro; das Hauptkameramodul kostet 60 Euro, die Frontkamera 35 Euro. Im Bundle sind beide Module für 70 Euro verfügbar. Angeboten werden sie auf der Fairphone-Webseite und in Deutschland bei Mobilcom-Debitel und Galaxus.

Das Fairphone 3 wird weiter erhältlich sein. Der Preis sinkt auf 420 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /