Smartphone: EU-Roaming-Regeln werden um zehn Jahre verlängert

Das Smartphone kann auf Reisen weiterhin innerhalb der EU genutzt werden, ohne dass Zusatzgebühren für Telefonie, SMS oder mobile Internetnutzung anfallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Urlaub kann das Smartphone im EU-Ausland weiter ohne Mehrkosten verwendet werden.
Im Urlaub kann das Smartphone im EU-Ausland weiter ohne Mehrkosten verwendet werden. (Bild: Lillian Suwanrumpha/AFP via Getty Images)

Die Smartphone-Nutzung auf Reisen im EU-Ausland verursacht in den nächsten zehn Jahren weiterhin keine Zusatzkosten. Mobilfunkkunden werden bis 2032 weiterhin vom Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU profitieren. Das Europaparlament hatte die Verlängerung der EU-Roaming-Verordnung bereits im Dezember 2021 beschlossen. Nun hat der Europäische Rat die EU-Roaming-Regelung verlängert.

Stellenmarkt
  1. (Junior-) Consultant - Tarifdatenarchitekt und ÖPNV-Vertriebssysteme (m/w/d)
    Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Dresden, Berlin
  2. Team Manager (m/w/d) PAISY
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Mit der Verlängerung der EU-Roaming-Verordnung gibt es auch einige Änderungen: So sollen Kunden im Ausland die gleiche Qualität und Geschwindigkeit der mobilen Internetnutzung erhalten wie im Inland - sofern dies technisch möglich ist. Die Anbieter werden daher verpflichtet, die gleiche Roaming-Qualität wie im Inland anzubieten, wenn die gleichen Bedingungen im Netz des Gastlandes verfügbar sind.

So muss auch im EU-Ausland 5G-Technik nutzbar sein, wenn sie dort vorhanden ist. Eine Beschränkung auf 4G-Technik ist nicht erlaubt, wenn es dafür keine technischen Gründe gibt. Zudem sollen die Preise weiter deutlich gesenkt werden, die Netzbetreiber sich gegenseitig für das Roaming in Rechnung stellen. Auch der Notruf soll kostenlos kontaktiert werden können. Die neue EU-Roaming-Verordnung tritt am 1. Juli 2022 in Kraft und gilt dann für weitere zehn Jahre.

EU-Roaming sehr beliebt

Wäre es nicht zu einer Einigung gekommen, wären die bisherigen EU-Roaming-Regelungen am 30. Juni 2022 ausgelaufen. Seit dem 15. Juni 2017 entfallen die Roaming-Gebühren in den 27 EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen, wenn sich Bürger eines EU-Landes in einem anderen EU-Land aufhalten. Dazu werden die Mobilfunkanbieter gesetzlich verpflichtet.

realme C35 4g Smartphone 4+128 Glowing Black
Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    07.-09.11.2022, virtuell
  2. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    26.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In den vergangenen Jahren haben sich bei der Smartphone-Nutzung immer stärker Flatrates durchgesetzt. In diesen sind üblicherweise Telefonate in alle Netze des Heimatlandes enthalten. Auch der SMS-Versand in die Mobilfunknetze des entsprechenden Landes ist im Preis enthalten. Zudem kann das mobile Internet verwendet werden.

Mit den EU-Roaming-Regeln können alle Flatrate-Eigenschaften auch im EU-Ausland verwendet werden. Smartphone-Besitzer müssen nicht befürchten, dass durch Roaming hohe zusätzliche Gebühren anfallen. Auch wer keine Flatrate hat, kann sich zumindest darauf verlassen, dass Anrufe und SMS im EU-Ausland nicht teurer als im Inland sind.

Vor dem Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU war die Nutzung des Smartphones oder Handys im EU-Ausland ausgesprochen unbeliebt. Die Mobilfunkbetreiber verlangten Preisaufschläge, wenn etwa in einem Mobilfunknetz eines anderen Landes telefoniert wurde. Die Zusatzkosten dafür variierten von Land zu Land. Für Kunden war es entsprechend mühsam, sich über die anfallenden Zusatzkosten zu informieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ChMu 06. Apr 2022

Ehm, ja? Hoerst Du nur Radio wenn der Fernseher daneben steht?

Fiberistkeinekr... 05. Apr 2022

Dachte ursprünglich mal, dass wäre jetzt dauerhaft so. Aber scheinbar ist die Verordnung...

Kein Kostverächter 05. Apr 2022

Doch, der Markt funktioniert. Anrufe vom Inland ins EU-Ausland brauchen nur die meisten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kabelnetz
Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein

Ohne Radioport kommt die neue Antennendose und ist damit schon für DOCSIS 4.0 vorbereitet. Doch sie soll bereits jetzt Vorteile für Vodafone-Kunden bringen.

Kabelnetz: Vodafone setzt neuartige Antennendosen ein
Artikel
  1. Bundesnetzagentur: Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt
    Bundesnetzagentur
    Streit um Preis fürs Recht auf Internet entbrannt

    Das Recht auf Versorgung mit Internet braucht einen Preis. Ein Vorschlag der Bundesnetzagentur, diesen zu ermitteln, stößt auf Kritik der Betreiber.

  2. iPhone-Bildschirm: iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige
    iPhone-Bildschirm
    iOS 16 mit abermals veränderter Akkuanzeige

    Apple hat teilweise auf die Kritik an der Akkuanzeige in iOS 16 reagiert. In der Beta 6 gibt es mehr Einstellmöglichkeiten im Energiesparmodus.

  3. Data Mesh: Herr der Daten
    Data Mesh
    Herr der Daten

    Von Datensammelwut und Data Lake zu Pragmatismus und Data Mesh - ein Kulturwandel.
    Von Mario Meir-Huber

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Zotac RTX 3080 12GB 829€, Mac mini 16GB 1.047,26€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • MindStar (Sapphire RX 6900XT 939€, G.Skill DDR4-3200 32GB 98€) • PS5 bestellbar • Games für PS5/PS4 bis 84% günstiger • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /