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Essential muss beim Thema Sicherheit wohl noch lernen.
Essential muss beim Thema Sicherheit wohl noch lernen. (Bild: Essential)

Smartphone: Essential veröffentlicht Kundendaten durch E-Mail-Fehler

Essential muss beim Thema Sicherheit wohl noch lernen.
Essential muss beim Thema Sicherheit wohl noch lernen. (Bild: Essential)

Peinlicher Fehler bei Essential: Eine falsch konfigurierte Mailingliste führte dazu, dass zahlreiche private Daten von Kunden mit anderen Kunden geteilt wurden. Das Unternehmen hat sich entschuldigt. Nach wie vor warten viele Kunden auf vorbestellte Smartphones.

Beim Smartphone-Startup Essential macht offenbar nicht nur die Auslieferung der vorbestellten Smartphones Probleme - das Unternehmen hat versehentlich persönliche Daten von rund 70 Kunden, darunter Bilder von Führerscheinen, veröffentlicht. Die Informationen wurden offenbar per Mail an andere Essential-Vorbesteller gesendet.

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Der Fehler begann mit einer E-Mail des Kundensupports an Vorbesteller. In der E-Mail von Essential werden persönliche Daten abgefragt, um den Versand der vorbestellten Smartphones abzuschließen. Dazu soll ein Foto des Führerscheins oder eines anderen offiziellen Dokuments hochgeladen werden. Die Antwort wurde allerdings nicht nur an Essential gesendet, sondern auch an andere Kunden.

Nutzer vermuteten Phishing-Kampagne

Viele Nutzer hatten zunächst eine Phishing-Kampagne vermutet, mittlerweile hat sich Essential-Gründer Andy Rubin allerdings selbst zu dem Vorfall geäußert. In einem Blogpost entschuldigt er sich für den Vorfall und verspricht, Maßnahmen zu treffen, damit Ähnliches in Zukunft nicht mehr vorkomme. Im Blogpost heißt es: "Gestern haben wir einen Fehler in unserem Kundenbetreuungssystem gemacht, der dazu geführt hat, dass die persönlichen Informationen von rund 70 Kunden mit einer kleinen Gruppe anderer Kunden geteilt wurden." Die falsche Konfiguration soll mittlerweile angepasst worden sein, außerdem sollen interne Mechanismen eingeführt werden, um entsprechende Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Betroffene Kunden sollen für ein Jahr lang ein kostenfreies Abo des Identitätsschutzdienstes Lifelock bekommen. Viele Vorbesteller warten nach wie vor auf ihr Smartphone, mittlerweile hat sich die Auslieferung um rund zwei Monate verzögert. Bei Amazon wird nach wie vor der 1. September als Versanddatum angegeben.


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Robert.Mas 31. Aug 2017

Wird doch gemacht: https://twitter.com/Arubin/status/903100931218128897



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