Abo
  • IT-Karriere:

Smartphone-Diebstahl: Aktivierter Killswitch ist in Kalifornien Gesetz

Ab Mitte 2015 dürfen Smartphones in Kalifornien nur noch mit aktiviertem Killswitch verkauft werden. Die Hoffnung: Der Diebstahl der wertvollen Geräte soll so deutlich unattraktiver werden.

Artikel veröffentlicht am ,
iPhone 5S mit Touch ID
iPhone 5S mit Touch ID (Bild: George Frey/Bloomberg via Getty Images)

Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hat ein Gesetz unterzeichnet, das in dem US-Bundesstaat einen aktivierten Killswitch für alle ab dem 1. Juli 2015 neu verkauften Smartphones vorschreibt. Damit ist Kalifornien die erste Region, die zwingend eine solche Anti-Diebstahl-Sperre vorschreibt - und zwar tatsächlich nicht für Tablets oder ähnliche Geräte, sondern nur für Smartphones.

Stellenmarkt
  1. Müller, Ulm-Jungingen
  2. BWI GmbH, Schortens

Laut dem zuvor bereits vom kalifornischen Parlament beschlossenen Gesetz muss der Killswitch per Hard- oder Software dafür sorgen, dass Nutzer ohne einen Zugangscode oder ihren Fingerabdruck das Smartphone nicht verwenden können. Er muss außerdem einem Reset der Hardware ebenso wie einem Downgrade der Firmware standhalten.

Außerdem darf der Diebstahlschutz nicht vom Hersteller, sondern nur vom tatsächlichen Eigner deaktivierbar sein. Zuvor hatte bereits Minnesota ein ähnliches Gesetz verabschiedet, in dem der Killswitch aber per Default nicht eingeschaltet war - anders als nun in Kalifornien.

Das Gesetz war lange umstritten. Wie unter anderem Cnet.com schreibt, hätten viele der Hardware-Hersteller argumentiert, dass sich jeder Killswitch per Hack deaktivieren lasse.

Brancheninsider hätten allerdings den Verdacht gehabt, dass es den Herstellern eher um das lukrative Geschäft etwa mit Diebstahlversicherungen ginge. Das Magazin zitiert eine Studie, der zufolge im Jahr 2013 rund drei Millionen US-Amerikanern das Smartphone entwendet wurde - was eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr gewesen sei.

Es ist wahrscheinlich, dass das kalifornische Gesetz globale Auswirkungen hat: Vermutlich übernehmen viele Anbieter die Vorgaben weltweit in ihre Firmware. Allerdings haben mit Apple und Samsung zwei Branchengrößen einen Killswitch in ihren aktuell verkauften Geräten aktiviert, der dem neuen Gesetz bereits jetzt genügt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 344,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Walli981 27. Aug 2014

Hat ja auch keiner eins :D Nein aber mal im Ernst. Es ist bereits nachgewiesen, dass...

plutoniumsulfat 26. Aug 2014

interessiert die doch gar nicht^^

Yeeeeeeeeha 26. Aug 2014

Ich gehe mal schwer davon aus, dass er damit suggerieren will, der Killswitch würde es...

ManuPhennic 26. Aug 2014

die Genugtuung das auch der Dieb nichts damit wirklich anfangen kann ;)

Subsessor 26. Aug 2014

Siehe Artikel: "der Killswitch per Hard- oder Software dafür sorgen, dass Nutzer ohne...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest
  2. Be emobil Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
  3. ACM City Miniauto soll als Kleintransporter und Mietwagen Furore machen

Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

    •  /