Smartphone: Deutsche Post DHL verdoppelt die Zahl ihrer Packstationen

Eine neue, rein App-gesteuerte Packstation der DHL kommt ohne Display und wird mit Solarenergie versorgt.

Artikel veröffentlicht am ,
Paketstation wird befüllt
Paketstation wird befüllt (Bild: Deutsche Post)

Die Deutsche Post DHL stellt bis zum Jahr 2023 rund 6.000 weitere Packstationen auf. Das gab das Logistik- und Postunternehmen am 17. November 2020 bekannt. Damit verdoppelt der Konzern fast die Zahl der Automaten von aktuell über 6.000 auf rund 12.000 Packstationen.

Stellenmarkt
  1. Datenbankexpertin / Datenbankexperte (m/w/d), Referat Arzneimittel-Daten
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. Betreuer Messdatenmanagement (m/w/d)
    VOLTARIS GmbH, Maxdorf, Merzig
Detailsuche

"Gerade in der Coronakrise haben viele Neukunden die Vorteile der Packstation für sich entdeckt", sagte Tobias Meyer, Konzernvorstand Post & Paket Deutschland der Deutsche Post DHL Group. "Zudem sehen wir auch bei unseren Partnern, zum Beispiel aus dem Einzelhandel, Personennahverkehr und von Immobilienunternehmen, ein großes Interesse, Packstationen an ihren Standorten aufzustellen."

Laut früheren Berichten aus dem Jahr 2018 ist die Überlastung eine Herausforderung. "Das ist das größte Problem, dass die Stationen gut ausgelastet sind und dann irgendwann mal voll werden und Sie dann doch in die nächste Filiale mit Öffnungszeiten und Menschenschlangen müssen", sagte Meyer.

Im Juni 2020 hatte DHL angekündigt, bis zum Jahr 2021 insgesamt rund 7.000 Packstationen bundesweit zur Verfügung zu stellen. Dieses Ziel wird offenbar nicht erreicht, denn Ende dieses Jahres werden es nur 6.500 DHL Packstationen sein.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ende 2021 werden DHL-Kunden rund 8.500 Packstationen zur Verfügung stehen, ein Jahr später sollen es etwa 10.500 Packstationen sein. Für 2023 geht das Unternehmen von einem Wachstum auf mindestens 12.000 Automaten aus.

Zudem baut die Deutsche Post DHL an rund 200 Standorten eine rein App-gesteuerte Variante der Packstation auf. Dieser neue Automatentyp benötigt kein Display und wird ausschließlich vom Kunden mit dem Smartphone bedient. "Wir haben seit Jahresanfang 20 App-gesteuerte Packstationen in Köln und Koblenz intensiv getestet. Wir gehen aktuell davon aus, dass von den 12.000 Packstationen im Jahr 2023 voraussichtlich etwa jede dritte eine App-gesteuerte sein wird", sagte Meyer.

Ein Großteil dieser Automaten ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, so dass sich der neue Packstationstyp selbst versorgen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Telecom... 20. Nov 2020

Karte und PIN reichten eben nicht mehr. Die Leute fallen nach 20 Jahren Internet für...

Wechselgänger 18. Nov 2020

Schon mal von dem neuen Ding namens "Internet" gehört? Da kann man Webseiten anlegen...

Jakelandiar 17. Nov 2020

Möglich. Warum? Kann doch besser werden. Scannen, Paket ins Fach und gut. Beim abholen...

Hotohori 17. Nov 2020

+1 Das gleiche bei mir, keine größeren Probleme mit den Packstationen hier. Aber kann...

Hotohori 17. Nov 2020

Das hatte ich zum Glück schon seit Jahren nicht mehr. Zu Anfang landeten Pakete auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Open-Source-Sprachassistent Mycroft
Basteln mit Thorsten statt Alexa

Das US-Unternehmen Mycroft AI arbeitet an einem Open-Source-Sprachassistenten. Die Alexa-Alternative ist etwas für lange Winterabende.
Ein Praxistest von Thorsten Müller

Open-Source-Sprachassistent Mycroft: Basteln mit Thorsten statt Alexa
Artikel
  1. P50 Pocket: Huawei will für sein Klapp-Smartphone 1.300 Euro
    P50 Pocket
    Huawei will für sein Klapp-Smartphone 1.300 Euro

    Huawei bringt das P50 Pocket mit faltbarem Display nach Deutschland, ebenso das P50 Pro. Beide Smartphones sind preislich und von der Ausstattung her nicht konkurrenzfähig.

  2. Hosting: Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten
    Hosting
    Hetzner erhöht Preise teils um 30 Prozent wegen Stromkosten

    Die Server aus seiner Auktion kann der Hoster Hetzner offenbar nicht kostendeckend betreiben. Das könnte die ganze Branche betreffen.

  3. Pwnkit: Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte
    Pwnkit
    Triviale Linux-Lücke ermöglicht Root-Rechte

    Zum Ausnutzen der Sicherheitslücke in Polkit muss der Dienst nur installiert sein. Das betrifft auch Serversysteme. Exploits dürften schnell genutzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3090 24GB 2.349€ • RTX 3070 Ti 8GB 1.039€ • 1TB SSD PCIe 4.0 127,67€ • RX 6900XT 16 GB 1.495€ • Razer Gaming-Tastatur 155€ • LG OLED 65 Zoll 1.599€ • Razer Gaming-Maus 39,99€ • RX 6800XT 16GB 1.229€ • Thrustmaster Ferrari Lenkrad 349,99€ • Razer Gaming-Stuhl 179,99€ [Werbung]
    •  /