Abo
  • IT-Karriere:

Smartphone-Chips: Intel soll Broxton und Sofia eingestellt haben

Es wäre das Ende von Intels Smartphone-Ambitionen: Die Broxton- und Sofia-SoCs werden angeblich nicht mehr weiterentwickelt. Beide Projekte seien eingestampft, denn Intel konzentriere sich auf 5G.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobile-Roadmap von November 2014
Mobile-Roadmap von November 2014 (Bild: Intel)

Wie Forbes in einem längeren Bericht ausführt, soll Intel die Arbeiten an zwei Projekten gestoppt haben, die der (Weiter-)Entwicklung von Systems-on-a-Chip für Smartphones dienen. Betroffen sind alle bisherigen sowie noch nicht veröffentlichten Sofia-Varianten und das schon vor Jahren angekündigte Broxton-SoC. Mit diesen beiden Chips wollte Intel den Markt vom Low-End- bis zum High-End-Segment abdecken, allerdings verwenden nur sehr wenige Hersteller wie Asus überhaupt x86-basierte SoCs für ihre Smartphones.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Bremen, Berlin, Magdeburg, Hamburg, Rostock, Altenholz bei Kiel, Halle (Saale)
  2. Stadt Nürnberg, Nürnberg

Die Sofia-Familie wurde auf dem Mobile World Congress im Februar 2015 vorgestellt, die Marketingbezeichnung lautet Atom x3. Intel hat bisher drei Versionen mit zwei oder vier Kernen sowie 3G- oder 4G-Modem im Portfolio, die für günstige Geräte gedacht sind. Durch die Zusammenarbeit mit Rockchip sollten die SoCs vor allem im chinesischen Markt Verbreitung finden.

  • Ursprüngliche Broxton/Sofia-Roadmap von Ende 2013 (Bild: Intel)
  • Broxton/Sofia-Roadmap von Ende 2014 (Bild: Intel)
Ursprüngliche Broxton/Sofia-Roadmap von Ende 2013 (Bild: Intel)

Broxton ist das Smartphone-Pendant von Apollo Lake, also SoCs mit den neuen Goldmont-Kernen und integrierter Gen9-Grafikeinheit. Angekündigt wurde der Prozessor Ende 2013, er sollte ursprünglich im Laufe des Jahres 2015 erscheinen. Intels Mobile-Sparte hatte sich als Fehlinvestition erwiesen, die Milliarden US-Dollar Verlust machte. Sie wurde daher mit der PC Client Group zusammengeführt, zusammen firmieren sie als Client Computing Group.

Ohnehin kündigte Intel-CEO Brian Krzanich an, den Fokus des Unternehmens zu verlagern: 5G-Mobilfunk, Cloud Computing, FPGAs, Moore's Law und Speicher wie 3D Xpoint seien die Zukunft. Das könnte sich im Smartphone-Segment auszahlen, da unbestätigten Meldungen zufolge Apple beim nächsten iPhone ein Intel- statt ein Qualcomm-Modem verbauen möchte.

Nachtrag vom 30. April 2016, 10:24 Uhr

Intel hat offiziell bestätigt, dass alle Arbeiten an der Broxton-Plattform und den zwei noch nicht veröffentlichten Sofia-Varianten 3GX und LTE2 für Smartphones eingestellt wurden. Für Tablets wird es aber Apollo Lake geben.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 159,90€ + Versand (Bestpreis!)
  2. 298,00€
  3. 83,90€

Trollversteher 29. Apr 2016

Baumansicht in den Foren-Optionen aktivieren, dann siehst Du, auf wen sich meine Antwort...

Sarkastius 29. Apr 2016

erklär mir das mal mit den Imac Features? Gestorben ist es nicht, bleibt halt nur beim...


Folgen Sie uns
       


Die Commodore-264er-Reihe angesehen

Unschlagbar günstig, unfassbar wenig RAM - der C16 konnte in vielen Belangen nicht mit dem populären C64 mithalten.

Die Commodore-264er-Reihe angesehen Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


      Webbrowser: Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking
      Webbrowser
      Das Tracking ist tot, es lebe das Tracking

      Die großen Browserhersteller Apple, Google und Mozilla versprechen ihren Nutzern Techniken, die das Tracking im Netz erschweren sollen. Doch das stärkt Werbemonopole im Netz und die Methoden verhindern das Tracking nicht.
      Eine Analyse von Sebastian Grüner

      1. Europawahlen Bundeszentrale will Wahl-O-Mat nachbessern
      2. Werbenetzwerke Weitere DSGVO-Untersuchung gegen Google gestartet
      3. WLAN-Tracking Ab Juli 2019 will Londons U-Bahn Smartphones verfolgen

        •  /