Abo
  • Services:

Smartphone: Canonical senkt Preis für das Ubuntu Edge

Canonical läutet bei seiner Crowdfunding-Kampagne für das Smartphone Ubuntu Edge mit einer Preissenkung den Endspurt ein, denn nach aktuellem Stand wird die Kampagne ihr gestecktes Ziel deutlich verfehlen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ubuntu Edge
Ubuntu Edge (Bild: Canonical)

32 Millionen US-Dollar will Canonical für sein geplantes Smartphone Ubuntu Edge über Indiegogo einsammeln. Nur wenn das gelingt, soll das Smartphone auch verkauft werden. Nach rund vier Tagen hatte Canonical dank Sonderpreisen für die ersten Besteller bereits über 6 Millionen US-Dollar zusammen, seitdem geht es aber nur noch langsam vorwärts. So kamen bislang rund 8,5 Millionen US-Dollar zusammen. Es fehlen also noch rund 23,5 Millionen Euro, die in den verbleibenden 14 Tagen eingesammelt werden müssen.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg und Dortmund
  2. T-Systems Multimedia Solutions GmbH, Berlin, Dresden, Jena, Leipzig oder Rostock

Canonical hat darauf nun mit einer letzten und dauerhaften Preissenkung für das Ubuntu Edge reagiert: Es wird ab sofort über Indiegogo für 695 US-Dollar angeboten. Die ersten Besteller erhielten es für 600 US-Dollar, der reguläre Preis lag aber bei 800 US-Dollar. Dadurch muss Canonical zwar mehr Smartphones verkaufen, um das Ziel zu erreichen, für jeden einzelnen Käufer wird das Smartphone aber billiger. Möglich sei das durch Nachverhandlungen mit einigen Komponentenherstellern.

Zudem kann Canonical mit Bloomberg einen ersten Firmenkunden präsentieren, der ein Paket mit 115 Smartphones für 80.000 US-Dollar geordert hat.

Käufer, die ihr Ubuntu Edge für einen höheren Preis vorbestellt haben, erhalten die Differenz zu 695 US-Dollar am Ende der Kampagne zurück. Weitere Preissenkungen soll es nicht geben, so Canonical. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass das Ubuntu Edge ausschließlich über die aktuelle Indiegogo-Kampagne verkauft wird. Es ist nicht vorgesehen, das Smartphone regulär in den Handel zu bringen.

Dual-Boot mit Ubuntu und Android

Das Ubuntu Edge läuft parallel mit Ubuntu Phone und Android als Dual-Boot-System. Befindet sich das Smartphone in einer Dockingstation, kann es über einen Monitor wie einen Desktop-PC mit Ubuntu genutzt werden.

Das Gehäuse des Edge ist aus Metall und 124 x 64 x 9 mm groß. Das Display misst 4,5 Zoll und hat eine Auflösung von "nur" 1.280 x 720 Pixeln. Statt auf eine maximale Auflösung soll mehr Wert auf Farbechtheit gelegt werden. Der Bildschirm ist durch kratzfestes Glas geschützt.

Im Inneren soll der schnellste verfügbare "Multi-Core-Prozessor" arbeiten, welcher das dann sein wird, verrät Canonical aber noch nicht. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt 4 GByte, der eingebaute Flash-Speicher ist 128 GByte groß - dies wurde laut Ubuntu wegen der besseren Nutzbarkeit als Desktop-PC so gewählt.

Das Edge unterstützt WLAN nach 802.11a/n auf den Frequenzen 2,4 und 5 GHz sowie LTE. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein NFC-Chip sowie GPS sind ebenfalls eingebaut. Auf der Rückseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera, die auch bei geringer Beleuchtung gute Fotos machen soll. Auf der Vorderseite ist eine 2-Megapixel-Kamera für Videotelefonie eingebaut.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-55%) 17,99€
  2. 34,95€

L_Starkiller 15. Aug 2013

Gibt es schön Informationen darüber, wie die Dockingstation aussehen wird und was dort...

commander1975 11. Aug 2013

Genau das hab ich doch geschrieben. ;-) Es ging doch darum das Jemand schrieb man müsse...

3rain3ug 09. Aug 2013

Man kann ja auch nichts falsch machen... im Gegenteil eigentlich kann man mit dieser...

blackout23 09. Aug 2013

Du kannst das Ding nach Erhalt 28 Tage lang zurück geben und kriegst dein Geld wieder...

pythoneer 08. Aug 2013

Ich verstehe gerade nicht was du mir sagen willst. Benutz doch mal Facebook auf iOS oder...


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


      •  /