Smartphone: Apple will angeblich weniger iPhone SE herstellen
Apple soll seine iPhone-Produktion im Jahr 2022 um weitere 9 Millionen Einheiten auf 245 bis 250 Millionen Smartphones verringern. Das berichtet der Analyst John Donovan von Loop Capital, der entsprechende Unterlagen bei Apple einsehen konnte, wie Seeking Alpha(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Apple soll zudem die Produktion des neuen kleinen iPhone SE zugunsten des iPhone 13 reduzieren. Demnach sollen vom iPhone SE 2022 um die 20 Millionen weniger Geräte hergestellt werden. Grund sei eine niedrigere Nachfrage nach dem kleinen Modell. "Die Anhängerschaft kleiner iPhones ist begrenzt" , sagt Donovan.
Die Nachfrage nach dem kleinen iPhone soll Apple schlicht überschätzt haben – dabei sollen sich bereits das iPhone 12 Mini und das iPhone 13 Mini weniger gut verkauft haben als gedacht. Das iPhone 13 soll aber nur die Hälfte der Reduzierung des iPhone SE ausfüllen, da Kunden vermehrt noch größere Modelle kauften.
Grundsätzliche Probleme in den Lieferketten
Für die generelle Reduzierung der Produktionsmenge soll es mehrere Gründe geben. Donovan führt den Krieg in der Ukraine an, der Apple dazu bewegt hat, aus dem Geschäft in Russland auszusteigen. Außerdem gebe es weiterhin weltweite Störungen in den Lieferketten. So kommt es beispielsweise in China immer wieder zu Lockdowns ganzer Städte bei vereinzelten Covidfällen, da das Land eine strikte Null-Covid-Strategie verfolgt.

Donovan zufolge soll Apple zudem ein iPhone SE Plus in Betracht ziehen – möglicherweise ein Smartphone mit einem etwas größeren Display als das aktuelle iPhone SE. Genauere Details gibt es dazu nicht. Der Markt an kleinen Smartphones ist in den letzten Jahren auf wenige Geräte geschrumpft; auch im Android-Bereich gibt es nur noch wenige kompakte Smartphones.
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